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Intel Core Ultra 5 225F: Der unerwartete Budget-König 2026

09.01.2026 - 16:53:12

Intels Fokus auf mobile Panther-Lake-Chips bei der CES 2026 festigt die Position des Core Ultra 5 225F als Preis-Leistungs-König für Desktop-Gaming-PCs.

CES 2026 bringt Klarheit für PC-Bastler: Intels neuer Fokus auf mobile Chips macht den bestehenden Core Ultra 5 225F zum Top-Angebot für preisbewusste Gamer. Ohne direkten Nachfolger behauptet der Prozessor seine Position – unterstützt durch gefallene Preise und positive Tests.

Panther Lake für Laptops, Arrow Lake behauptet den Desktop

Die größte Technikmesse CES in Las Vegas ist zu Ende. Sie brachte eine strategische Weichenstellung von Intel: Der Konzern stellte ausschließlich mobile „Panther Lake“-Prozessoren der Core Ultra Serie 3 vor. Für Desktop-PCs bedeutet das, dass die aktuelle Arrow Lake-Generation noch lange das Maß der Dinge bleiben wird. Besonders im Blickfeld steht dabei der bereits im Januar 2025 eingeführte Sechskern-Prozessor Core Ultra 5 225F. Für ihn ist in der ersten Jahreshälfte 2026 kein Nachfolger in Sicht. Diese Planungssicherheit führt aktuell zu einer Neubewertung des Chips.

Leistungscheck: Solide Mittelklasse statt Rekordjagd

Benchmarks und Tests aus dem Dezember 2025 zeichnen ein klares Bild. Der 225F mit seinen 10 Kernen (6 Performance- und 4 Effizienz-Kerne) und deaktivierter Grafikeinheit liefert solide Gaming-Leistung. In Spielen liegt er etwa 10 Prozent hinter seinem stärkeren Bruder, dem Core Ultra 5 245K, zurück. Gegen AMDs direkten Konkurrenten, den Ryzen 5 9600X, muss er in CPU-lastigen Titeln oft Federn lassen. Doch für flüssiges Spielen in Full HD oder WQHD reicht seine Power aus. Neu validierte Daten aus CPU-Z-Datenbanken zeigen zudem: Der Chip hält unter Last zuverlässig seine Taktraten – ein wichtiges Detail für Nutzer, die auf teure Kühlung verzichten wollen.

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Ihr neuer Budget‑Build mit dem 225F läuft auf älterer Hardware oft besser mit Linux als mit einer neuen Windows‑Installation. Das kostenlose Linux‑Startpaket enthält eine Ubuntu‑Vollversion plus eine klare Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung, wie Sie Linux parallel zu Windows installieren oder das ältere System komplett erneuern – ohne Datenverlust und ohne zusätzliche Lizenzkosten. Ideal, um günstigere Mainboards zu nutzen und die Performance ohne große Ausgaben zu steigern. Jetzt kostenloses Linux‑Startpaket sichern

Der Preis macht den Unterschied: Jetzt lohnt sich der Einstieg

Bei seinem Launch war der 225F für viele zu teuer. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die Straßenpreise sind gefallen, was die Gesamtkosten für ein System entscheidend verbessert. Tech-Experten wie vom Kanal „ImWateringPSUs“ bezeichnen den Chip bei seinem aktuellen Preis nun als „massiv unterschätzt“. Der Schlüssel liegt in den gesamt Systemkosten: Durch günstigere Mainboards mit LGA-1851-Sockel und Rabatte auf den Prozessor selbst unterbietet ein Intel-System mit 225F in vielen Regionen die Kosten eines vergleichbaren AMD Ryzen-9000-Rechners. Für Upgrader von älteren Intel-Systemen der 12. oder 13. Generation bietet der 225F zudem einen spürbaren Effizienzsprung.

Ausblick: Fester Platz im Einsteiger-Segment

Die Abwesenheit neuer Budget-Chips für Desktop-PCs auf der CES hat dem Core Ultra 5 225F faktisch die Krone aufgesetzt. Während sich Intel im High-End mit teuren Core Ultra 9-Modellen und im Mobilbereich mit Panther Lake beschäftigt, besetzt der 225F eine lukrative Nische. Branchenbeobachter rechnen für das erste Quartal 2026 mit weiteren Rabattaktionen und Bundle-Angeboten, um gegen AMDs aggressive Ryzen-Preispolitik zu bestehen. Für Verbraucher festigt das die Position des Chips als Preis-Leistungs-Tipp.

Das Fazit der Hardware-Community ist eindeutig: Der Core Ultra 5 225F bricht keine Rekorde, aber seine Mischung aus moderner Architektur, guter Effizienz und attraktivem Preis macht ihn zur pragmatischen Basis für Gaming-PCs in einem Jahr, in dem der Desktop-Markt eine Pause einlegt.

@ boerse-global.de