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Intel Core Ultra 200K Plus: Letztes Upgrade für aktuelle PC-Plattform

04.02.2026 - 15:30:12

Intels Arrow-Lake-Refresh-Prozessoren kommen im Frühjahr 2026 mit bis zu 10 Prozent mehr Leistung und markieren das Ende des LGA1851-Sockels vor dem nächsten Technologiesprung.

Intel bringt im Frühjahr 2026 ein finales Performance-Update für seine Desktop-Prozessoren. Die Core Ultra 200K Plus Serie, auch als Arrow Lake Refresh bekannt, soll ab März verfügbar sein und bietet moderate Leistungssteigerungen auf bestehender Hardware-Basis. Für Käufer bedeutet dies: ein letzter Sprung auf der aktuellen Plattform vor dem nächsten großen Architekturwechsel.

Modellpalette und Preise nehmen Gestalt an

Erste Listungen bei einem rumänischen Händler geben Aufschluss über die geplante Modellstruktur und Preise. Demnach wird die Serie mit dem Core Ultra 7 270K Plus, dem Core Ultra 5 250K Plus und einer KF-Variante ohne integrierte Grafik starten. Der Top-Chip Core Ultra 9 290K Plus tauchte zwar nicht in der Händlerliste auf, ist aber durch Benchmarks bereits bestätigt.

Die europäischen Listenpreise liegen umgerechnet bei etwa 395 Euro für den Core Ultra 7 270K Plus und 245 Euro für den Core Ultra 5 250KF Plus. Die vollständige K- und KF-SKU-Palette zeigt, dass Intel gezielt die Enthusiasten- und Selbstbauer-Community ansprechen will.

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Bis zu 10 Prozent mehr Leistung durch höhere Taktraten

Frühe Benchmark-Ergebnisse versprechen einen spürbaren Leistungsschub. Ein Geekbench 6-Leak für den Top-Prozessor Core Ultra 9 290K Plus verzeichnet 3.535 Punkte im Single-Core- und 25.106 Punkte im Multi-Core-Test. Das entspricht einem Plus von etwa 10 Prozent gegenüber dem aktuellen Core Ultra 9 285K – ein beachtlicher Zuwachs für ein reines Refresh.

Die Tests liefen auf einem ASUS ROG Strix Z890-E Gaming Mainboard. Das bestätigt: Die neuen Chips nutzen weiterhin den existierenden Z890-Chipsatz und den LGA1851-Sockel. Während der Flagship-Chip seine Gains primär durch höhere Taktraten erzielt, könnten die Mittelklassemodelle Core Ultra 7 und 5 Plus architektonisch nachlegen. Gerüchten zufolge erhalten sie vier zusätzliche Effizienz-Kerne (E-Cores). Damit könnte der neue Core Ultra 7 auf die Kernzahl des Vorgänger-Flagships aufschließen – ein interessantes Wertversprechen.

Finales Kapitel für den LGA1851-Sockel

Der Arrow Lake Refresh markiert das Ende der Linie für den LGA1851-Sockel. Die Plattform hat damit eine vergleichsweise kurze Lebensdauer. Branchenquellen zufolge bereitet Intel bereits den Wechsel zum neuen LGA1954-Sockel für die nächste Nova-Lake-Architektur vor, die Ende 2026 erwartet wird.

Diese begrenzte Upgrade-Perspektive ist ein entscheidender Faktor für Käufer. Wer jetzt in ein Z890-Mainboard investiert, hat später keine CPU-Upgrade-Optionen jenseits der 200K-Plus-Serie. Das steht im Kontrast zu Strategien der Konkurrenz, die mitunter mehrere CPU-Generationen auf einem Sockel unterstützt. Für Langzeit-Nutzer könnte das ein Kaufargument sein.

Strategisches Update vor der nächsten Architektur-Generation

Das bevorstehende Launch-Fenster im März/April 2026 ist ein strategischer Schachzug Intels. Das Unternehmen stärkt damit seine Desktop-Positionierung im Wettbewerb, bevor mit Nova Lake der nächste große Technologiesprung ansteht.

Die erwarteten 10 Prozent Leistungsplus beim Top-Modell und die mögliche Kernzahlerhöhung in der Mittelklasse könnten das Preis-Leistungs-Verhältnis spürbar verbessern. Ob sich das in der Praxis für Gamer und Anwender auszahlt, müssen unabhängige Tests zeigen. Fest steht: Der Arrow Lake Refresh wird eine solide, wenn auch erwartbare Evolution – die letzte Optimierung der Lion-Cove- und Skymont-Architektur vor Intels nächstem Technologiesprung.

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