Intel, Battlemage

Intel Battlemage: Neue Treiber stabilisieren Grafikkarten-Offensive

23.01.2026 - 19:00:12

Intel festigt mit einem neuen Treiber die Software-Basis für seine aktuellen Grafikkarten. Die Aktualisierung für die zweite Generation „Battlemage“ behebt Stabilitätsprobleme und erweitert die Spielunterstützung – ein wichtiger Schritt, um im hart umkämpften Mainstream-Markt zu bestehen. Der Fokus liegt auf der seit Ende 2024 erhältlichen Arc B580, die mit ihrem Preis von rund 250 Euro und 12 GB VRAM Nvidia und AMD herausfordert.

Der Treiber Version 32.0.101.8425 adressiert gezielt Probleme von Battlemage-B-Series-Besitzern. Er bringt „Game-On“-Unterstützung für die erwarteten Titel Arknights: Endfield und Hytale für optimale Performance ab Release-Tag. Wichtiger für die Plattformstabilität ist die Behebung eines Absturzes in der PRAGMATA SKETCHBOOK-Demo auf Battlemage-GPUs.

Zudem korrigiert Intel einen Bug in der eigenen Arc Control Software, der falsche Informationen zur variablen Bildwiederholrate (VRR) anzeigte. Auch ein sporadischer Absturz beim Zurücksetzen der Einstellungen unter Windows 10 wurde behoben. Dieser stetige Fluss an Software-Verbesserungen ist entscheidend, um in einem Markt zu punkten, in dem Treiberzuverlässigkeit ein entscheidendes Kaufkriterium ist.

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Transparenz bei bekannten Restproblemen

Die Veröffentlichung vom 21. Januar ist der jüngste Schritt in einer langen Serie von Updates für das Arc-Ökosystem. Seit dem Start der B-Serie arbeitet Intel daran, die Software-Hürden der ersten „Alchemist“-Generation zu überwinden. Die Release Notes zeigen dabei auch transparent auf, wo noch gearbeitet wird.

So bleibt etwa eine sporadische Grafikfehler auf Wasseroberflächen in Call of Duty: Black Ops 6 ein bekanntes Problem. Auch die Benchmark-Software PugetBench für DaVinci Resolve Studio könne abstürzen, wofür Intel eine Workaround-Lösung empfiehlt. Diese Strategie, Prioritäten zu setzen und Nutzer über laufende Arbeiten zu informieren, scheint aufzugehen: Nutzerberichte deuten darauf hin, dass DirectX-12-Titel bereits sehr gut laufen, während bei älteren Spielen noch gelegentlich Macken auftreten können.

Arc B580: Starke Performance – mit einer Einschränkung

Seit ihrem Launch liefert sich die Intel Arc B580 ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Nvidia GeForce RTX 4060 und der AMD Radeon RX 7600. Ihr großer Hardware-Vorteil sind die 12 GB Videospeicher (VRAM), die in modernen Spielen mehr Spielraum bieten als die bei der Konkurrenz üblichen 8 GB.

Performance-Tests zeigten ein durchwachsenes Bild, das stark von Spiel und Engine abhängt. In Starfield lag die B580 bei Full HD (1080p) 16 % vor der RTX 4060, bei WQHD (1440p) sogar 18 %. In Final Fantasy 14 bei 4K betrug der Vorsprung sogar 28,6 %. In anderen Titeln konnte die Konkurrenz jedoch die Nase vorn haben. Deutlich ist der Generationssprung: Die B580 zeigt eine merkliche Verbesserung gegenüber ihren Vorgängern A750 und A580.

Doch es gibt eine wichtige Einschränkung: Die Performance hängt stark vom restlichen System ab. Mit älteren Prozessoren ohne Resizable BAR-Support kann die Leistung der B580 deutlich einbrechen. In einem Test mit Spider-Man Remastered lag die Intel-Karte mit moderner CPU 20 % vor der RTX 4060, fiel mit altem Prozessor aber 40 % hinter sie zurück. Für maximale Performance ist also eine moderne Plattform empfehlenswert.

Ausblick: Kampf um Vertrauen und höhere Leistungsklassen

Intels Einstieg in den Markt für dedizierte Grafikkarten ist ein langfristiges Projekt. Die Battlemage-Generation ist der kritische zweite Schritt, um Fuß zu fassen. Das kontinuierliche und transparente Treiber-Update-Programm ist dabei essenziell, um das nötige Verbrauchervertrauen im Duopol von Nvidia und AMD aufzubauen.

Die Branche erwartet nun, dass Intel seine Battlemage-Palette mit leistungsstärkeren Modellen wie einer möglichen Arc B770 erweitert, die über eine modernere PCIe-5.0-Schnittstelle verfügen könnte. Diese wären nötig, um auch im High-End-Segment konkurrieren zu können. Der aktuelle Fokus liegt jedoch darauf, die Position der B580 durch weitere Software-Verfeinerung zu festigen. Die Fortschritte von Alchemist zu Battlemage deuten an, dass Intel sein Grafik-Engagement ernst meint – die nächste Architektur namens „Celestial“ wartet bereits am Horizont.

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