ImmunityBio Aktie: Korrektur nach Rally
28.01.2026 - 19:45:31Nach einem starken Lauf rutschte die ImmunityBio-Aktie in dieser Woche deutlich zurück. Am Dienstag schloss der Titel bei 5,95 US-Dollar – ein Minus von rund 14 Prozent innerhalb von sieben Tagen. Auslöser der Korrektur: eine SEC-Meldung über eine geänderte Insider-Finanzierung und die hohe Leerverkaufsquote, die Anleger nervös macht.
Wandelanleihe mit neuem Spielraum
Am Montag reichte ImmunityBio bei der US-Börsenaufsicht eine Änderung zu einer bestehenden Schuldverschreibung über 505 Millionen US-Dollar ein. Der Gläubiger ist Nant Capital, eine Gesellschaft von Firmengründer Patrick Soon-Shiong. Die Neuerung: Die Anleihe kann künftig in Teilbeträgen in Aktien gewandelt werden – bisher war nur eine Wandlung des Gesamtbetrags möglich.
Die erweiterte Flexibilität sorgte an der Börse für Unbehagen. Zwar stärkt die Anpassung die Finanzierungsoptionen des Unternehmens, doch Investoren fürchten eine mögliche Verwässerung durch neue Aktien. Nach dem deutlichen Kursanstieg der vergangenen Wochen nutzten viele die Nachricht für Gewinnmitnahmen.
Umsatzsprung dank ANKTIVA
Die fundamentale Basis hat sich zuletzt allerdings spürbar verbessert. Mitte Januar veröffentlichte ImmunityBio vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2025: Der Umsatz soll bei rund 113 Millionen US-Dollar liegen – ein Anstieg um etwa 700 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich dafür ist die Markteinführung von ANKTIVA, der Immuntherapie des Unternehmens gegen Blasenkrebs. Allein im vierten Quartal steuerte das Präparat geschätzte 38,3 Millionen Dollar bei.
Hohes Short-Interesse bleibt Risikofaktor
Ein zusätzliches Spannungsfeld ergibt sich aus der extremen Leerverkaufsquote. Stand 15. Januar waren 127 Millionen Aktien leerverkauft – das entspricht 42,2 Prozent der frei handelbaren Anteile. Die sogenannte „Days to Cover“-Kennzahl liegt bei 5,56 Tagen. Sollte eine positive Nachricht die Aktie weiter antreiben, könnte ein Teil der Leerverkäufer gezwungen sein, Positionen zu schließen und damit zusätzlichen Kaufdruck auszulösen.
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Positive Signale aus Glioblastom-Studie
Parallel dazu gab das Unternehmen am 23. Januar neue klinische Daten bekannt. In einer Phase-2-Studie zur Behandlung von Glioblastomen – einer besonders aggressiven Form von Hirntumoren – wurde nach einem medianen Beobachtungszeitraum von sechs Monaten das mediane Gesamtüberleben noch nicht erreicht. In der Onkologie gilt das als potentiell vielversprechendes Zeichen, da die Verlängerung der Überlebenszeit das primäre Studienziel darstellt.
Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die aktuelle Konsolidierung eine gesunde Atempause nach der Rally ist oder ob die Unsicherheit rund um mögliche Kapitalmaßnahmen das Momentum weiter bremst.
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