Immobilienmarkt 2026: Die Trendwende ist da
01.02.2026 - 02:42:11Deutsche Immobilienpreise steigen wieder moderat. Nach Jahren der Volatilität bietet der Markt Käufern jetzt Planungssicherheit. Experten sehen eine neue Normalität mit stabilen Zinsen und berechenbaren Preisentwicklungen.
Preise ziehen wieder an – aber regional sehr unterschiedlich
Die Talfahrt der Immobilienpreise ist vorbei. Daten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen: 2025 legten Eigentumswohnungen bundesweit um 3,8 Prozent zu, Ein- und Zweifamilienhäuser um 2,8 Prozent. Für 2026 erwarten Analysten ein weiteres Plus von drei bis vier Prozent.
Doch die Entwicklung verläuft regional sehr ungleich. Metropolen, ihr Umland und größere Städte verzeichnen spürbare Zuwächse. In strukturschwachen ländlichen Regionen könnten die Preise dagegen stagnieren. Ein neuer Preistreiber ist die Energieeffizienz: Sanierte Objekte erzielen deutlich höhere Preise als unsanierter Bestand.
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Stabile Bauzinsen schaffen Kalkulationssicherheit
Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte den Leitzins in den Vorjahren mehrfach. Jetzt hat sich das Zinsumfeld beruhigt. Bauzinsen für zehnjährige Darlehen bewegen sich stabil zwischen 3,5 und 4,0 Prozent.
Für Käufer bedeutet das ein Ende der Zins-Achterbahnfahrt. Die monatliche Belastung ist wieder kalkulierbar. Finanzierungsexperten rechnen mittelfristig mit einer Seitwärtsbewegung – größere Zinssprünge erwarten sie derzeit nicht.
Neubau-Krise hält das Angebot knapp
Trotz besserer Rahmenbedingungen bleibt das größte Problem: Es wird zu wenig gebaut. Das IW prognostiziert für 2026 nur rund 215.000 fertiggestellte Wohnungen. Andere Analysen erwarten sogar nur 185.000 Einheiten. Das liegt weit unter dem Regierungsziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr.
- Ursachen: Gestiegene Baukosten, Fachkräftemangel und regulatorische Hürden bremsen die Bautätigkeit.
- Folge: Der Engpass treibt die Preise auf dem Bestandsmarkt.
- Hoffnungsschimmer: Das DIW Berlin rechnet 2026 mit einem leichten Wachstum des Bauvolumens um 2,4 Prozent.
Ein neuer, selektiverer Markt entsteht
Die Zeit der Preisexplosionen ist vorbei. Stattdessen etabliert sich eine neue Normalität mit moderaten Wertsteigerungen. Käufer agieren heute bewusster und informierter.
Die hohe Nachfrage bleibt erhalten – getrieben von mehr Single-Haushalten und Zuzug in Ballungsräume. Gleichzeitig prüfen Interessenten Lage, Zustand und Zukunftsfähigkeit einer Immobilie intensiver denn je. Die Botschaft für Käufer ist klar: Das Warten auf weiter fallende Preise lohnt sich wahrscheinlich nicht mehr. Der Markt bietet 2026 die Stabilität für fundierte Kaufentscheidungen.
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