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Google Workspace Studio: KI-Agenten jetzt kostenlos für Bildung

21.01.2026 - 16:14:11

Google öffnet seinen KI-Builder Workspace Studio für Schulen und Universitäten. Die Plattform ermöglicht die Erstellung individueller Assistenten ohne Programmierkenntnisse und nutzt das Gemini 3-Modell.

Google öffnet seine mächtige No-Code-KI-Plattform kostenlos für Schulen und Unis. Das Unternehmen kündigte die Entscheidung heute auf der Bildungsmesse BETT in London an. Ziel ist es, die nächste Generation früh an KI-Werkzeuge zu gewöhnen.

Workspace Studio ermöglicht es, ohne Programmierkenntnisse individuelle KI-Assistenten zu bauen. Diese automatisieren Aufgaben in Gmail, Drive oder Docs. Die Plattform nutzt das leistungsstarke Gemini 3-Modell und startet in den kommenden Wochen für Nutzer ab 18 Jahren.

Was kann der No-Code-KI-Builder?

Die Stärke der Software liegt in ihrer Einfachheit. Nutzer beschreiben in normaler Sprache, was ein Assistent tun soll. Ein Beispiel: “Erstelle einen Agenten, der E-Mails mit Fragen findet, sie als ‘Zu beantworten’ kennzeichnet und mich in Google Chat benachrichtigt.” Das System setzt den Auftrag sofort um.

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Diese maßgeschneiderten Helfer arbeiten nahtlos in der gesamten Google-Workspace-Umgebung. Sie können komplexe, mehrstufige Prozesse steuern – von der Stimmungsanalyse in Kundenfeedback bis zur Projektkoordination. In einer Testphase erledigten solche Agenten über 20 Millionen Aufgaben in 30 Tagen.

Revolution für Unternehmen und jetzt für Bildung

Für Unternehmen ist die Plattform bereits ein Game-Changer. Sie löst das Problem knapper IT-Ressourcen, indem sie jede Mitarbeiterin zum Problemlöser macht. Nutzer starten mit Vorlagen oder bauen Agenten von Grund auf neu. Die Integration geht über Google hinaus: Tools wie Salesforce, Asana oder Jira sind anbindbar.

Die Effizienzgewinne sind enorm. Der Reinigungstechnik-Konzern Kärcher berichtet von einer 90-prozentigen Zeitersparnis beim Erstellen von Entwicklungsdokumenten. Jetzt soll dieser Schub auch im Bildungssektor ankommen.

Der Kampf um die KI-Zukunft hat begonnen

Mit dem Schritt positioniert sich Google im harten Wettbewerb mit Konkurrenten wie Microsofts Copilot Studio. Der Markt für Unternehmens-KI entwickelt sich rasant. Fast alle großen Firmen planen eigene KI-Agenten-Initiativen.

Googles Trumpfkarte ist die tiefe Integration in die bereits millionenfach genutzte Workspace-Suite. Die Hürden für den Einstieg sind minimal. Für Bildungseinrichtungen ist das Angebot kostenlos – eine kluge Langzeitstrategie. Das Unternehmen setzt darauf, dass Studierende von heute die bezahlenden Nutzer von morgen werden.

Was bedeutet das für Schulen und Unis?

Die Anwendungen sind vielfältig: Die Verwaltung könnte Anmeldeprozesse automatisieren. Lehrende könnten Kommunikation und Kursmaterialien leichter managen. Zuerst kommen die Funktionen für Gmail und Sheets, der Rollout erfolgt schrittweise.

Doch die neue Macht braucht Kontrolle. Google bietet Administratoren Werkzeuge, um die Erstellung und Nutzung von Agenten innerhalb ihrer Organisation zu steuern. Die Vision ist eine Zukunft, in der repetitive Arbeit automatisiert abläuft. So bleibt mehr Raum für kreatives und strategisches Denken – im Büro und im Hörsaal.

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