Google Vids: KI-Videotools jetzt für alle Workspace-Nutzer
04.02.2026 - 23:00:11Google öffnet seine KI-Videosoftware Vids und macht Profi-Funktionen für alle Kunden zugänglich. Die Strategie zielt darauf ab, Videoproduktion im Arbeitsalltag so normal wie Textverarbeitung zu machen.
Ab sofort stehen bisherige Premium-Tools wie ein automatischer Teleprompter, ein Transkript-Editor und gestylte Untertitel allen Google Workspace-Nutzern zur Verfügung – unabhängig von ihrem Abo-Modell. Die schrittweise Freigabe begann am 2. Februar 2026. Diese Entscheidung unterstreicht einen Branchentrend: Künstliche Intelligenz wird zunehmend zum Standard in Produktivitäts-Suiten, nicht mehr zum teuren Zusatz.
Im Kern der Ankündigung stehen drei Werkzeuge, die typische Hürden bei der Videoproduktion beseitigen sollen. Der Teleprompter scrollt automatisch mit, während der Nutzer spricht. Das soll einen natürlichen Vortrag und Blickkontakt zur Kamera ermöglichen.
Noch simpler gestaltet sich das Schneiden: Mit der Transkript-basierten Schnittfunktion bearbeiten Nutzer ihr Video, indem sie einfach Wörter oder Pausen im automatisch generierten Text löschen – ähnlich wie in einem Dokument. Die gestylten Untertitel schließlich lassen sich direkt ins Video einblenden und verbessern so Barrierefreiheit und Viewer-Bindung.
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Strategische Öffnung für Frontline-Mitarbeiter und Bildung
Die Ausweitung hat weitreichende Folgen. Bisher waren diese Funktionen vorzahlenden Kunden vorbehalten. Jetzt behalten auch Nutzer von Promotion-Tarifen wie Business Starter oder Education Plus den Zugang, wenn ihre Probezeit im Mai 2026 endet.
Besonders bedeutsam: Erstmals profitieren auch Nutzer von Basispaketen wie Workspace Frontline und Education Fundamentals. Das versetzt Servicekräfte und Lehrer in die Lage, ohne Spezialsoftware Schulungsvideos oder Ankündigungen zu produzieren. Google positioniert Vids damit als alltägliches Kommunikationstool – ähnlich etabliert wie Docs oder Slides.
KI verändert die Unternehmenskommunikation
Google Vids, seit Ende 2024 allgemein verfügbar, nutzt die Gemini-KI, um aus Dokumenten und Ideen Videostoryboards zu generieren. Die Plattform ist auf Kollaboration ausgelegt und arbeitet in der geschützten Workspace-Umgebung. Durch KI-Stimmen und Medienvorschläge vereinfacht Vids den Workflow bereits erheblich.
Die jetzt freigegebenen Tools senken die Einstiegshürde weiter. Analysten sehen darin einen fundamentalen Wandel: Aufgaben wie Onboarding-Videos oder Projekt-Updates, die früher Budget und Spezialisten erforderten, lassen sich nun schnell und kostengünstig umsetzen.
Branche unter Druck: KI wird zum Standard
Googles Schritt spiegelt einen größeren Trend wider. Unternehmen setzen zunehmend auf Video – von Marketing bis Interne Schulungen. Die Nachfrage nach einfachen, integrierten Tools wächst. Indem Google praktische KI-Funktionen zum Standard macht, erhöht es nicht nur den Wert von Workspace.
Es forciert auch einen kulturellen Wandel: Video wird zum primären Medium für Storytelling und Wissensvermittlung am Arbeitsplatz. Das setzt eigenständige Videobearbeitungsplattformen unter Druck und zwingt Wettbewerber, ihrerseits Premium-Features in die Basis zu integrieren.
Die vollständige Ausrollung soll in den kommenden Wochen abgeschlossen sein. Zwar plant Google für 2026 Nutzungslimits bei einigen KI-Funktionen in Vids. Der Zugang zu diesen drei Kernwerkzeugen bleibt für alle Nutzer jedoch dauerhaft gesichert. Diese Expansion dürfte die Akzeptanz von KI-Videotools in allen Branchen beschleunigen.
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