Google und Microsoft investieren Millionen in digitale Bildung
15.11.2025 - 16:09:12Abu Dhabi, VAE – 15. November 2025 – Tech-Giganten wie Google und Microsoft haben diese Woche bedeutende Investitionen angekündigt, um Millionen Menschen weltweit den Zugang zu KI- und Computerkenntnissen zu ermöglichen. Die auf dem World Schools Summit 2025 in Abu Dhabi vorgestellten Initiativen markieren einen Wendepunkt: Digitale Grundbildung wird zur Voraussetzung für die Arbeitswelt der Zukunft.
Kann man von einer KI-Revolution profitieren, wenn man nicht einmal die Grundlagen der Computerbedienung beherrscht? Diese Frage treibt die Branche um. Deshalb haben sich Tech-Konzerne und gemeinnützige Organisationen zusammengeschlossen und über 55 Millionen Euro für die Förderung digitaler Kompetenzen in der Region Nahost und Nordafrika (MENA) zugesagt.
Google stellte dabei einen Fonds von 4,7 Millionen Euro bereit, der drei gemeinnützige Organisationen bei der Verbesserung von KI-Kompetenz, fortgeschrittenen Fähigkeiten und Online-Sicherheit unterstützen soll. Bis 2028 sollen damit 2,3 Millionen Menschen erreicht werden.
Microsoft kündigte parallel an, einer Million Menschen in der Region KI-Schulungen zugänglich zu machen. Das Unternehmen hatte bereits bei seiner globalen AI Tour in Dubai die Initiative “Microsoft Elevate UAE” gestartet, die über 300.000 Studierenden, Regierungsmitarbeitern und Lehrkräften gefragte KI-Kenntnisse vermitteln soll.
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Die groß angelegten Programme offenbaren eine zentrale Erkenntnis: Ohne solide Grundlagen keine KI-Kompetenz. Plattformen wie Microsoft Learn und der neu vereinheitlichte Hub “Google Skills” dienen als zentrale Anlaufstellen für diese Schulungen. Die Online-Lernumgebungen bieten strukturierte Lernpfade, die bei fundamentalen Konzepten beginnen – vom Verständnis von Betriebssystemen über Produktivitätssoftware bis hin zur sicheren Internet-Navigation.
Branchenanalysten sehen darin einen strategischen Schachzug. Der kostenlose Zugang zu Basiskursen schließt nicht nur die digitale Kluft, sondern schafft auch eine breitere Nutzerbasis für fortgeschrittene Technologien und Zertifizierungen der Unternehmen. Für Lernende sind diese Grundlagen die erste Sprosse auf der Karriereleiter in der Tech-Branche.
Online-Lernplattformen wie Coursera, die mit Microsoft und IBM kooperieren, bieten zahlreiche Einsteigerkurse an. Diese decken alles ab – von Computer-Hardware bis zu Cybersecurity-Grundlagen. Ein Vergleich: Während SAP und andere deutsche Tech-Unternehmen ähnliche Initiativen verfolgen, erreichen die US-Konzerne durch ihre globalen Plattformen eine deutlich größere Reichweite.
Neue Wege im digitalen Lernen
Die Vermittlung von Computer-Grundlagen entwickelt sich rasant weiter. Gemeinnützige Organisationen und Bildungseinrichtungen spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die Tech-Riesen. Die Khan Academy bietet weiterhin kostenlose Weltklasse-Bildung in grundlegenden Computing-Konzepten an, einschließlich der Funktionsweise von Computern und dem Internet.
Organisationen wie PCs for People und Human-I-T gehen noch einen Schritt weiter: Sie bieten nicht nur kostenlose Kurse und Workshops an, sondern versorgen unterversorgte Gemeinden gezielt mit digitaler Bildung. Manche Programme belohnen die erfolgreiche Kursteilnahme sogar mit einem kostenlosen Computer.
Gamification, praktische Labs und Micro-Learning-Module prägen die neuen Lernformate. AWS hat kürzlich das “Cohorts Studio” auf seiner Skill Builder-Plattform eingeführt – ein Tool, das Lernen zu einem kollaborativen Erlebnis für Teams macht. Die Botschaft ist klar: Effektive digitale Weiterbildung braucht mehr als Informationszugang. Sie braucht eine ansprechende und unterstützende Lernumgebung.
Die globale Qualifikationslücke schließen
Hinter den massiven Investitionen steht eine drängende Realität: die weltweite Qualifikationslücke. Das Weltwirtschaftsforum schätzt, dass sich 40 Prozent der Kernkompetenzen für Jobs bis 2030 verändern werden. Arbeitgeber zahlen bereits jetzt erhebliche Aufschläge für Mitarbeiter mit KI-Kenntnissen.
Initiativen wie der “eRaksha 2025”-Wettbewerb in Indien, unterstützt von Google.org, gehen das Problem von der Wurzel an: Sie verankern digitale Ethik und KI-Sicherheit bereits im Jugend-Curriculum.
Die “Google Skills”-Plattform bündelt fast 3.000 Kurse aus dem gesamten Ökosystem des Unternehmens. Viele davon stehen Einzelpersonen, Bildungseinrichtungen und gemeinnützigen Organisationen kostenlos zur Verfügung. Amazon Web Services, Microsoft und Co. bauen damit eine skalierbare Talent-Pipeline auf.
Ausblick: Vom Versprechen zur Wirkung
Die jüngsten Ankündigungen beschleunigen die digitale Transformation von Bildung und Workforce Development erheblich. Die Strategie ist eindeutig: Ein globales Publikum mit der digitalen Grundbildung ausstatten, die für die Teilnahme an der modernen Wirtschaft nötig ist – und gleichzeitig den Weg für fortgeschrittene KI-Anwendungen ebnen.
Die Partnerschaft zwischen Großkonzernen und lokalen gemeinnützigen Organisationen ist der Schlüssel, um die Schulungen zu den Gemeinden zu bringen, die sie am dringendsten benötigen. Doch wie misst man den echten Erfolg? Kursabschlussraten, Kompetenzerwerb und Jobvermittlung werden die entscheidenden Kennzahlen sein.
Die Nachfrage nach digitaler Grundkompetenz und fortgeschrittener technischer Expertise wird weiter steigen. Diese Online-Lernplattformen positionieren sich als unverzichtbare Infrastruktur für die Weiterbildungsrevolution – mit zugänglicher und kontinuierlicher Bildung für Lernende in jeder Phase ihrer Karriere.
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