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Google und Khan Academy starten KI-Schreibcoach für Schulen

22.01.2026 - 15:28:12

Der neue KI-Schreibassistent von Google und Khan Academy bietet strukturiertes Feedback für Schüler, um Schreibkompetenzen zu fördern, ohne Texte zu generieren. Lehrer behalten die Kontrolle über den Lernprozess.

Ein neuer KI-Schreibassistent soll Schüler beim Verfassen von Texten anleiten – ohne die Arbeit für sie zu erledigen. Die Partnerschaft zwischen Google und Khan Academy setzt auf Lehrer-Kontrolle und echtes Lernen.

Die beiden Organisationen stellten das Tool auf der Bildungsmesse Bett UK 2026 vor. Der KI-Schreibcoach nutzt Googles Gemini-Modelle und ist ab sofort für Schüler der Klassen 7 bis 12 auf der Khan-Academy-Plattform verfügbar. Ziel ist es, eine kritische Lücke im Unterricht zu schließen: Viele Jugendliche fallen im Fach Englisch zurück.

Kein Aufsatz-Generator, sondern ein digitaler Tutor

Anders als viele KI-Tools, die komplette Texte generieren, funktioniert der Schreibcoach als interaktiver Begleiter. Er gibt strukturiertes Feedback, hilft bei der Gliederung von Ideen und der Formulierung von Thesen. Die Schüler bleiben die Autoren, die KI dient als Leitfaden.

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„Das System soll echtes Schreibverständnis aufbauen, nicht Kurzschlüsse ermöglichen“, so die Philosophie hinter dem Tool. Lehrer behalten die Kontrolle. Sie können entscheiden, ob Schüler vollständige Anleitung oder nur punktuelles Feedback erhalten. Diese Gestaltung soll Bedenken zur akademischen Integrität entgegenwirken.

Antwort auf eine bildungspolitische Herausforderung

Der Start kommt zu einer Zeit, in der Lehrer mit großen Leistungsunterschieden kämpfen. Laut Khan Academy erreicht nur etwa ein Viertel der Acht- und Zwölftklässler in den USA die schriftlichen Lernziele. Persönliches Feedback ist der Schlüssel, doch bei großen Klassen kaum zu leisten.

Hier setzt der KI-Assistent an. Er bietet sofortige, gezielte Rückmeldungen. Dadurch sollen Lehrer entlastet und Gespräche über Texte produktiver werden. „Wir wollen Lehrkräften mehr Zeit geben, jenen Schülern direkt zu helfen, die es am nötigsten haben“, erklärt Sal Khan, Gründer der Khan Academy.

Blaupause für die KI-gestützte Schule von morgen?

Bildungsexperten sehen in der Partnerschaft ein Modell für den sinnvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Klassenzimmer. Die Technologie soll Lehrkräfte unterstützen, nicht ersetzen. Der Schreibcoach liefert detaillierte Einblicke in den Arbeitsprozess jedes Schülers. Diese Daten helfen bei der individuellen Förderung.

Die Zusammenarbeit geht weiter: Noch in diesem Jahr soll ein KI-Lesecoach für die Klassen 5 bis 12 folgen. Zudem wird die Gemini-Technologie in die Peer-Tutoring-Plattform Schoolhouse.world integriert, um die Qualität der Nachhilfe zu verbessern. Die Initiative signalisiert ein langfristiges Engagement für pädagogisch sinnvolle KI.

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