Google rollt KI-Sicherheitsfunktion „Intrusion Detection“ für Android aus
24.01.2026 - 19:14:12Google startet den breiten Rollout einer neuen KI-Sicherheitsfunktion für Android. „Intrusion Detection“ protokolliert, was mit einem Smartphone nach einem Diebstahl passiert. Das Update erreicht über die Google Play Services sogar Geräte ab Android 10.
Die Funktion schließt eine kritische Lücke: Sie dokumentiert alle Aktivitäten, falls ein Dieb die Gerätesperre überwindet. Die Protokolle speichert Google ein Jahr lang. So erfahren Nutzer, ob jemand auf sensible Daten zugriff oder Einstellungen manipulierte.
So funktioniert die KI-Überwachung
Eine On-Device-KI analysiert verdächtige Zugriffsmuster direkt auf dem Smartphone. Sie benötigt keine ständige Internetverbindung. Das erhöht die Geschwindigkeit und schützt die Privatsphäre.
Das Update verteilt Google still im Hintergrund über die Play Services. Dieser Trick umgeht die langsame Update-Politik vieler Hersteller. So erhalten auch ältere Android-Geräte schnell den neuen Schutz.
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Die Evolution des Diebstahlschutzes
„Intrusion Detection“ ist der jüngste Baustein in Googles Sicherheitsoffensive. Sie ergänzt bestehende Funktionen:
- Theft Detection Lock: Sperrt das Gerät bei diebstahltypischen, ruckartigen Bewegungen.
- Offline Device Lock: Aktiviert sich, wenn das Smartphone längere Zeit offline ist.
- Remote Lock: Ermöglicht die Fernsperrung über eine Telefonnummer.
- Cloud-Wiederherstellung: Seit September 2025 werden Diebstahlschutz-Einstellungen nach einem Reset automatisch wiederhergestellt.
Die neue Protokollierung schafft nun Transparenz für den Ernstfall.
Eine Antwort auf steigende Diebstahlzahlen
Der aggressive Rollout ist eine direkte Reaktion auf weltweit steigende Smartphone-Diebstähle. Das Ziel: Gestohlene Geräte für Kriminelle unattraktiv machen. Wenn Daten unerreichbar und Geräte unbrauchbar werden, sinkt der finanzielle Anreiz.
Könnte dieser Ansatz den Schwarzmarkt für Android-Handys austrocknen? Branchenbeobachter halten das für möglich. Googles Fokus auf On-Device-KI gilt dabei als zukunftsweisend.
Was kommt als Nächstes?
Die Entwicklung steht nicht still. Experten erwarten, dass die KI künftig proaktiv warnen könnte – noch bevor ein Dieb vollständigen Zugriff erlangt.
Parallel rollt Google Funktionen wie den „Identity Check“ aus. Dieser erfordert für kritische Systemänderungen eine erneute biometrische Authentifizierung. Nach einem Start auf Pixel-Geräten soll sie mit Android 16 breiter verfügbar werden.
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