Google Play Store ersetzt Suchleiste durch KI-Chat
31.12.2025 - 11:30:12Der Google Play Store startet mit einem KI-Assistenten ins neue Jahr. Die Funktion „Ask Play“ ersetzt für viele Nutzer die klassische Suchleiste. Vor der ersten Nutzung müssen sie jedoch einem neuen Datenschutz-Check zustimmen.
Wer heute den Play Store öffnet, trifft auf eine veränderte Oberfläche. Statt der gewohnten Suchleiste begrüßt Nutzer nun ein Chat-Fenster. Diese „Ask Play“-Schnittstelle rollt seit 48 Stunden flächendeckend aus.
Die Neuerung bedeutet das Ende der Stichwort-Suche. Nutzer können nun komplexe Fragen stellen wie: „Welche Apps brauche ich für einen Wanderurlaub in den Alpen?“ Die KI analysiert den App-Katalog und gibt kontextuelle Empfehlungen.
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Dabei berücksichtigt der Assistent auch bereits installierte Apps und das Nutzungsverhalten. Das Ziel: maßgeschneiderte Vorschläge statt generischer Suchergebnisse.
Die Hürde: Ein verbindlicher Datenschutz-Check
Bevor der Chat-Assistent antwortet, erscheint ein unumgänglicher Dialog. Nutzer müssen explizit bestätigen, ob und wie lange ihre „Play History“ gespeichert werden darf.
- Die Daten dienen laut Google dazu, Empfehlungen präziser zu machen.
- Wer die Speicherung ablehnt, kann die KI-Funktion nur eingeschränkt nutzen.
- Der Assistent agiert dann ohne persönlichen Kontext.
Google hat die Privatsphäre-Einstellungen für diesen Zweck zentralisiert. Der neue Datenschutz-Hub ist direkt im Play-Store-Menü zu finden.
Schnelle Antworten durch Gemini 3 Flash
Hinter der neuen Oberfläche steckt Googles neueste KI-Generation. Brancheninsider vermuten das Modell Gemini 3 Flash dahinter, das für Geschwindigkeit auf Mobilgeräten optimiert ist.
Die Integration geht tief: Die KI kann laut Berichten auf Systemebene agieren. Bei Beschwerden über ein langsames Handy könnte sie etwa direkt vorschlagen, Speicherplatz freizugeben.
Warum jetzt? Strategie und Regulierung
Der prominente Datenschutz-Check ist eine Reaktion auf strengere EU-Vorgaben. Gleichzeitig ist er ein strategischer Schachzug. Google adressiert so proaktiv Vertrauensbedenken gegenüber KI.
Marktbeobachter sehen in „Ask Play“ eine Verteidigungsstrategie. Wird der Play Store selbst zum intelligenten Berater, konsultieren Nutzer seltener externe KI-Tools für App-Empfehlungen.
Was kommt als nächstes?
Der heutige Rollout ist erst der Anfang. Für 2026 sind weitere Funktionen geplant, etwa eine tiefere Integration von Video-Inhalten in die Chat-Antworten.
Für App-Entwickler bedeutet die Wende eine neue Herausforderung. Die klassische App-Store-Optimierung (ASO) könnte zunehmend einer Optimierung für KI-Empfehlungen weichen.
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