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Google Messages testet praktische „Link kopieren“-Funktion

19.01.2026 - 20:09:12

Google erleichtert Android-Nutzern das Teilen von Weblinks erheblich. Eine neue Funktion in der Beta-Version der Messages-App isoliert URLs mit einem Klick – und beendet so ein langwieriges Kopier-Ritual.

Die Änderung trifft einen echten Schmerzpunkt. Bisher mussten Nutzer, die einen Link aus einer Nachricht kopieren wollten, den gesamten Textblock in die Zwischenablage nehmen und ihn anschließend mühsam in einer anderen App von umgebenden Worten befreien. Der neue „URL kopieren“-Button, der in der aktuellen Beta-Version 20260113_01_RC00 auftaucht, macht daraus eine einzige Aktion. Ein langer Druck auf eine Nachricht mit Link zeigt nun beide Optionen im Kontextmenü an.

Die Bedienung ist intuitiv: Enthält eine Nachricht einen Link, erscheint nach dem Long-Press neben der klassischen „Kopieren“-Funktion der neue Eintrag „URL kopieren“. Wählt man diesen, landet ausschließlich die Webadresse sauber in der Zwischenablage. Das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert auch Fehler. Die Funktion ergänzt bestehende Features wie die automatische Vorschau von Link-Inhalten.

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Doch wo liegt der Haken? Die Beta-Implementierung hat Grenzen. Die bequeme Option erscheint nur, wenn eine Nachricht einen einzelnen Link enthält. Bei zwei oder mehr URLs greifen Nutzer vorerst ins Leere und müssen auf die alte Methode zurückfallen. Zudem schaltet Google die Funktion serverseitig frei – nicht jeder Beta-Tester sieht sie sofort.

Teil einer größeren Strategie

Die Vereinfachung ist kein Zufallstreffer, sondern Teil einer systematischen Aufwertung von Google Messages. Der Konzern feilt kontinuierlich an der Nutzerfreundlichkeit seines Standard-Messengers für Android, um gegen Rivalen wie WhatsApp zu bestehen.

Weitere Verbesserungen sind bereits in Arbeit. So könnte eine „Zum Bearbeiten tippen“-Einstellung für KI-Smart-Replies verhindern, dass versehentlich ungeprüfte Vorschläge abgeschickt werden. Ein überarbeitetes Long-Press-Menü soll zudem wichtige Aktionen besser zugänglich machen. Das Ziel ist klar: kleine, aber lästige Friktionen im Alltag ausmerzen.

Wann kommt die Funktion für alle?

Ein offizielles Veröffentlichungsdatum für die stabile Version gibt es noch nicht. Erfahrungsgemäß dauert es einige Monate, bis solche Optimierungen aus der Beta-Phase in den Hauptkanal übernommen werden. Sollte sich die Logik für das Handling mehrerer Links als komplex erweisen, könnte sich die finale Einführung verzögern.

Für Millionen Android-Nutzer wäre die Funktion eine willkommene Erleichterung. Sie zeigt, wie Google mit scheinbar kleinen Schritten die Nutzerbindung an seine Dienste stärken will. In einem umkämpften Messaging-Markt können solche Details den Unterschied ausmachen.

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