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Google Meet: KI-Assistent für Millionen Unternehmen

26.01.2026 - 09:34:12

Googles KI-Tool für Meeting-Zusammenfassungen und Aufgaben-Tracking ist ab sofort im populären Business Standard-Tarif verfügbar und wird ab Februar um deutsche Sprache und Mobile-Apps erweitert.

Googles KI-Tool „Ask Gemini“ ist ab sofort für die mittlere Geschäftsklasse verfügbar. Damit erhalten Millionen Teams einen digitalen Meeting-Assistenten direkt im Video-Call.

Die Aufwertung des Business Standard-Tarifs ist ein strategischer Schachzug im Kampf um den Arbeitsplatz der Zukunft. Bislang war die leistungsstarke KI, die Gespräche zusammenfasst und Aufgaben trackt, teuren Enterprise- und Business Plus-Kunden vorbehalten. Die Ausweitung auf den populären Standard-Tarif bringt die Technologie in den Alltag mittelständischer Betriebe und festigt Googles Position gegen Konkurrenten wie Microsoft Teams und Zoom.

Was der KI-Assistent kann

Ein Klick auf das Gemini-Symbol in Google Meet öffnet eine private Seitenleiste. Der Assistent hört dem Gespräch zu – aber nur für den jeweiligen Nutzer. Seine Fragen und Antworten bleiben für andere Teilnehmer unsichtbar.

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Zu den Kernfunktionen gehören:
* „Catch Me Up“: Wer zu spät kommt, lässt sich den bisherigen Verlauf zusammenfassen.
* Aufgaben-Erkennung: Gemini listet getroffene Entscheidungen und zugewiesene To-dos auf.
* Kontextuelle Fragen: Das Tool beantwortet spezifische Fragen zu den besprochenen Themen.
* Workspace-Verbindung: Die KI kann auf Informationen aus verknüpften Docs, Sheets oder E-Mails zugreifen, um relevante Antworten zu geben.

Deutsche Sprache und Mobile-Apps folgen

Die erste Ausbaustufe startet heute für die Web-Version. Doch schon nächste Woche geht es weiter.

Ab dem 2. Februar wird die Sprachunterstützung massiv erweitert. Neben Englisch kommen sieben weitere Sprachen hinzu, darunter Deutsch, Französisch und Spanisch. Allerdings verarbeitet die KI in einem Meeting weiterhin nur eine gesprochene Sprache gleichzeitig.

Eine Woche später, ab dem 9. Februar, rollt das Feature auch für die Google Meet-Apps auf iOS und Android aus. Mobile Nutzer erhalten dann die gleichen Zusammenfassungs- und Frage-Funktionen wie am Desktop.

Standardmäßig aktiv – Admins haben Kontrolle

Für IT-Administratoren bedeutet die Neuerung wenig Aufwand, aber neue Kontrollmöglichkeiten. In Domains, die für „Ask Gemini“ freigeschaltet sind, ist das Feature standardmäßig aktiviert. Wer den Zugriff für bestimmte Organisationseinheiten einschränken oder die Einführung steuern möchte, kann dies über die Google Admin Console tun.

Diese „Default-on“-Strategie zeigt, wie sehr Google auf den Nutzen des Tools setzt und die Akzeptanz vorantreiben will. Firmen sollten ihre Teams dennoch im Umgang mit der neuen KI schulen.

Teil von Googles großem KI-Frühjahr

Die Erweiterung ist kein Einzelfall, sondern Teil einer ganzen Serie von KI-Updates für Google Workspace in diesem Januar. Erst vergangene Woche führte Google animierte Untertitel für sein KI-Video-Tool „Vids“ ein. Zuvor gab es Berichte über eine „Personal Intelligence“-Funktion für Gemini, die Kontext aus Gmail und Fotos bezieht.

Die Botschaft ist klar: Künstliche Intelligenz wird zum Standard in der Produktivitätssoftware. Indem Google sie in den Business-Tarif integriert, setzt es neue Maßstäbe für das, was Teams von ihren Kollaborationstools erwarten.

Die nächste Evolutionsstufe dürfte proaktive Eingriffe sein. Statt nur auf Fragen zu antworten, könnte die KI künftig relevante Dokumente vorschlagen oder Terminkonflikte während des Meetings anzeigen. Bis dahin bleibt die Möglichkeit, sich blitzschnell in laufende Besprechungen einzuarbeiten, ein wertvolles Werkzeug für alle, die einen Termin nach dem anderen haben.

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