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Google Fotos plant mehr Kontrolle über Backups

17.01.2026 - 21:40:12

Google Fotos arbeitet an neuen Einstellungen für zeitgesteuerte Sicherungen und einen Akku-Sparmodus, um Nutzerfeedback zu Datenverbrauch und Batterielaufzeit zu adressieren.

Google Fotos will Nutzern mehr Kontrolle über ihre Datensicherungen geben. Neue Funktionen in den App-Versionen 7.58 und 7.59 deuten auf anpassbare Backup-Zeitpläne und ein Akku-Sparmodus hin. Damit reagiert der Konzern auf langjährige Nutzerwünsche.

Zeitpläne für Uploads entdeckt

In der Android-App tauchte die Funktion „Backup schedule“ auf. Sie soll es ermöglichen, feste Zeiten für die Sicherung von Fotos und Videos festzulegen. Bisher starten Backups automatisch, sobald eine Internetverbindung besteht.

Künftig könnten Nutzer Uploads auf bestimmte Tageszeiten beschränken – etwa nachts, wenn das Smartphone am Ladegerät hängt. Das entlastet die Bandbreite und schont mobiles Datenvolumen. Die Backup-Einstellungen werden zudem übersichtlicher neu strukturiert.

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Schalter für längere Akkulaufzeit

Eine weitere Neuerung ist der Schalter „Optimise backup for battery life“. Aktiviert man ihn, reduziert die App die Häufigkeit von Backups im Hintergrund. Fotos werden dann nicht mehr sofort, sondern verzögert hochgeladen.

Das schont den Akku, bedeutet aber einen Kompromiss: Neue Aufnahmen sind nicht sofort auf allen Geräten verfügbar. Bisher blieb Nutzern bei Akkuproblemen nur die Option, die Backup-Funktion komplett abzuschalten.

Antwort auf Nutzer-Kritik

Die geplanten Features sind eine direkte Reaktion auf häufige Beschwerden. Viele Nutzer störten sich am unkontrollierten Datenverbrauch und dem Akku-Hunger der Hintergrund-Synchronisierung.

Die neuen, granularen Einstellungen passen in einen Trend: Technologiekonzerne geben ihren Nutzern immer mehr Kontrolle über Daten und Geräteleistung zurück. Für Google Fotos könnte das ein wichtiger Schritt bleiben, die führende Plattform für digitale Erinnerungen zu sein.

Wann kommen die Funktionen?

Alle beschriebenen Features stammen aus Analysen des App-Codes und sind noch nicht aktiv. Google hat sie nicht offiziell bestätigt. Ein Veröffentlichungszeitpunkt steht nicht fest.

Typischerweise testet Google solche Neuerungen zunächst in Beta-Versionen oder bei ausgewählten Nutzergruppen. Es ist also wahrscheinlich, dass die Backup-Kontrollen in den kommenden Monaten schrittweise eingeführt werden.

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