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Google Flow: KI-Videotool startet durch in Workspace

17.01.2026 - 22:23:12

Googles KI-Tool Flow generiert aus Text in Sekunden Videos und ist nun für Millionen Geschäfts- und Bildungskunden in Workspace integriert. Das Ziel ist eine radikale Vereinfachung der Videoproduktion.

Googles KI-Videogenerator Flow ist ab sofort für Millionen Geschäfts- und Bildungskunden verfügbar. Die Integration in Workspace soll Videoproduktion so einfach wie das Schreiben eines Dokuments machen.

Die Ankündigung vom 16. Januar markiert einen strategischen Schub, um KI-Videocreation im Unternehmensalltag zu etablieren. Aus einer einfachen Textbeschreibung in Docs oder Sheets generiert Flow binnen Sekunden hochwertige Videoclips. Ziel ist es, Teams ohne filmisches Fachwissen bei internen Kommunikationen, Schulungen oder Marketing zu unterstützen. Damit setzt Google einen neuen Standard für digitale Produktivität – und stellt sich Konkurrenten wie Adobe direkt.

Vom Nischenprodukt zum Massenwerkzeug

Ursprünglich nur für Premium-Kunden verfügbar, ist Flow nun fester Bestandteil der gesamten Workspace-Palette. Nutzer der Pläne Business Starter bis Enterprise erhalten Zugang. Kern der Technologie ist das Videomodell Veo 3.1. Es erzeugt aus Text oder Bildern kurze, cineastische Clips von etwa acht Sekunden Länge, die zu längeren Sequenzen kombiniert werden können. Der Weg von der Idee zum fertigen Video wird so radikal verkürzt.

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Präzise Steuerung für Unternehmen

Flow bietet mehr als reine Text-zu-Video-Generierung. Nutzer können Lichtverhältnisse anpassen, Kameraperspektiven verschieben oder Objekte in einer Szene hinzufügen und entfernen. Kürzlich kam die Unterstützung für vertikale Videoformate hinzu – ein klares Zugeständnis an Social-Media- und Mobile-Nutzung.

Ein zentraler Punkt für die Unternehmenskunden ist die Sicherheit. Flow ist in das bestehende Workspace‑Sicherheitsframework integriert. Administratoren behalten die volle Kontrolle: Sie können den Dienst für die gesamte Organisation, einzelne Abteilungen oder spezifische Gruppen aktivieren oder deaktivieren.

Angriff auf zwei Märkte gleichzeitig

Die Integration ist eine klare Kampfansage an zwei Fronten: an Konkurrenten im Produktivitätssoftware-Markt und an Spezialanbieter für KI-Video. Googles großer Vorteil ist die riesige bestehende Nutzerbasis. Indem das Unternehmen die Hürde einer separaten Software beseitigt, setzt es auf Bequemlichkeit. Video soll zum Standard-Dokumententyp werden – neben Text und Tabellen.

Was bedeutet das für den Arbeitsalltag? Schulungsmodule, interne Ankündigungen oder Marketing-Erklärvideos ließen sich so deutlich schneller und kostengünstiger produzieren. Die Art, wie Unternehmen kommunizieren, könnte sich grundlegend verändern.

Die visuelle Zukunft der Büroarbeit

Die vollständige Verteilung an alle berechtigten Kunden soll in den kommenden Tagen abgeschlossen sein. Google verfolgt eine phasenweise Einführung, bei der Feedback der frühen Nutzer in die Weiterentwicklung einfließt. Langfristig festigt der Schritt die Vision eines KI-gestützten Arbeitsplatzes, in dem generative Tools nicht nur Add-ons, sondern Grundbestandteil sind.

Mit der Gewöhnung der Nutzer dürfte die Nachfrage nach ausgefeilteren Features steigen – etwa nach besserer Audiogenerierung oder konsistenteren Charakteren über mehrere Clips hinweg. Die erfolgreiche Integration von Flow könnte den Wandel zu einer visuelleren, dynamischeren Geschäftskommunikation beschleunigen. 2026 könnte so zum Schaltjahr für KI-gestütztes Corporate Storytelling werden.

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