Frequentis Aktie: USA-Boom treibt
08.01.2026 - 20:09:31Der Wiener Spezialist für Flugsicherungstechnik schiebt sich Richtung 80-Euro-Marke. Dahinter stecken massive Aufträge aus den USA und ein lukrativer Technologie-Deal, der das Unternehmen im Drohnen-Sektor positioniert. Das Management spricht vom “Frühling” der Branche.
Die wichtigsten Fakten:
- Aktueller Kurs bei 79,20 Euro nach 78,80 Euro am Vortag
- Plus von 186,96 Prozent binnen zwölf Monaten
- DLR-Kooperation für Drohnen-Luftraum-Management gestartet
- USA mittlerweile wichtigster Markt außerhalb Europas
- Auftragsbestand profitiert von US-Infrastrukturprogrammen
Drohnen-Technologie als Wachstumshebel
Die Tochtergesellschaft skyzr entwickelt gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Standort Cochstedt fortschrittliche Verfahren für den sogenannten U-Space. In diesen Reallaboren wird erprobt, wie sich unbemannte Luftfahrtsysteme sicher in den bestehenden Flugverkehr integrieren lassen. Frequentis liefert die technologische Basis für die Koordination zwischen klassischen Flugzeugen und Drohnen.
Die Kooperation, bekannt gegeben am 7. Januar, verschafft dem Unternehmen Zugang zu einem der dynamischsten Segmente der Luftfahrtbranche. Marktbeobachter werten den Deal als Validierung der Frequentis-Technologie in einem Zukunftsfeld, das weit über das klassische Flugfunk-Geschäft hinausweist.
Nordamerika als Gewinnmaschine
Das US-Geschäft entwickelt sich zum entscheidenden Wachstumstreiber. CEO Norbert Haslacher bestätigte zuletzt eine exzellente Auftragslage in Nordamerika. Die umfangreichen Infrastrukturprogramme zur Modernisierung der US-Flugsicherung spülen kontinuierlich neue Aufträge in die Bücher.
Ein struktureller Vorteil: US-Behörden vergeben Aufträge häufig als “Direct Awards” unter dem Aspekt der nationalen Sicherheit. Etablierte Spezialisten wie Frequentis profitieren von diesem Verfahren überproportional. Die veraltete technische Infrastruktur der amerikanischen Flugsicherung erzeugt einen langfristigen Investitionsbedarf, der sich nun auszahlt.
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Internationale Aufträge stützen Wachstumskurs
Parallel zur US-Expansion festigt Frequentis seine Position im Nahen Osten. Projekte mit Bayanat in Katar und der Zivilluftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate umfassen Trajectory-Based Operations zur Optimierung von Flugrouten sowie verbesserte Datenintegration für Fluglotsen.
Diese internationale Diversifizierung reduziert die Abhängigkeit von europäischen Beschaffungszyklen und unterstreicht die globale Wettbewerbsfähigkeit der Frequentis-Lösungen in sicherheitskritischen Bereichen.
Die Kombination aus US-Momentum und Drohnen-Technologie treibt die Neubewertung der Aktie. Mit einem Plus von über 186 Prozent auf Jahressicht und prall gefüllten Auftragsbüchern hat sich der Titel vom 52-Wochen-Tief bei 27,20 Euro deutlich entfernt. Die 80-Euro-Marke rückt näher.
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