Erste Group Aktie: Spannung vor Zahlen
04.02.2026 - 19:09:31Nach einer beeindruckenden Rallye über die letzten zwölf Monate legen Anleger der Erste Group Bank jetzt eine Pause ein. Der Fokus verschiebt sich voll auf den 26. Februar. Wird die anstehende Berichterstattung die hohen Erwartungen an Profitabilität und Dividende erfüllen oder droht nach dem starken Lauf eine Konsolidierung?
Hier sind die wichtigsten Termine für die kommenden Monate:
- 26. Februar 2026: Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse für 2025.
- 13. März 2026: Publikation des vollständigen Geschäftsberichts.
- 17. April 2026: Hauptversammlung in Wien.
- 24. April 2026: Geplanter Zahltag der Dividende.
Fokus auf Rendite und Dividende
Das dominante Thema am Markt ist die Bestätigung der operativen Stärke. Nach einem von Zinsdynamik geprägten Jahr warten Investoren darauf, ob die Bank ihre Ziele für die Eigenkapitalrendite (Return on Tangible Equity) in den Kernmärkten Österreich, Tschechien und Rumänien tatsächlich erreicht hat. Parallel dazu richten sich die Blicke auf den konkreten Dividendenvorschlag. Da sich die Ausschüttungspolitik traditionell eng an der Profitabilität und den Kapitalanforderungen orientiert, kalkulieren Marktteilnehmer derzeit, ob die Quote im angestrebten Korridor liegen wird.
Starke Performance trifft auf Realitätscheck
Die Aktie notiert aktuell bei 110,80 Euro und behauptet sich damit weiterhin robust oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts von 104,13 Euro. Mit einem Zuwachs von über 85 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten ist die Erwartungshaltung im Markt entsprechend hoch. Die aktuelle Ruhe vor den Zahlen werten Marktbeobachter als typische Positionierungsphase.
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Das Umfeld in Zentral- und Osteuropa bleibt dabei differenziert. Während die Zinsmargen in einigen Märkten ihren Höhepunkt gesehen haben könnten, stützt die stabile Einlagenentwicklung den Sektor. Für die weitere Kursentwicklung ist entscheidend, wie resilient sich die CEE-Region gegenüber globalen Unsicherheiten zeigt.
Ausblick 2026 entscheidend
Der wichtigste Impulsgeber am 26. Februar dürfte neben den reinen Zahlen der Ausblick auf das laufende Jahr sein. Investoren benötigen konkrete Hinweise des Managements zur Einschätzung der Kreditnachfrage und der Entwicklung der Risikokosten. Solange keine überraschenden regulatorischen Meldungen eintreffen, bestimmt die Guidance für 2026 die mittelfristige Richtung des Papiers.
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