Einzelhandel startet 2026 unter Druck
02.02.2026 - 09:01:12Der deutsche Einzelhandel kämpft zu Jahresbeginn mit einer trüben Stimmung. Eine Mischung aus Kaufzurückhaltung, hohen Kosten und dem anhaltenden Strukturwandel setzt die Branche massiv unter Druck. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb entscheidende Reformen von der Politik.
Konsumflaute trifft auf steigende Kosten
Die Bilanzen der Händler leiden gleich doppelt: Die Verbraucher halten sich mit Ausgaben zurück, während die Betriebskosten weiter steigen. Eine HDE-Umfrage zeigte bereits, dass über die Hälfte der Händler für 2025 mit sinkenden Umsätzen rechnete. Nur 22 Prozent erwarteten ein Plus.
Besonders der stationäre Handel spürt die Flaute. Für 2025 prognostizierte der HDE für den Gesamtmarkt ein reales Wachstum von nur 0,5 Prozent. Der Online-Handel legte zwar etwas stärker zu, doch auch hier hat sich das Tempo deutlich verlangsamt. Die anhaltend hohen Kosten für Personal, Energie und Mieten fressen die schmalen Gewinne zusätzlich auf.
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Immobilienmarkt: Die Kluft wird größer
Der Markt für Einzelhandelsflächen spaltet sich immer weiter. In den Top-Lagen der Metropolen wie München oder Berlin bleiben die Mieten stabil. Internationale Top-Marken sichern sich hier weiterhin die besten Flächen.
Ganz anders sieht es in Nebenlagen und kleineren Städten aus: Hier führen Filialschließungen und Insolvenzen zu steigenden Leerständen. Seit 2015 hat der Einzelhandel bereits tausende Geschäfte verloren. Für Investoren wird die genaue Analyse jedes einzelnen Standorts immer wichtiger – pauschale Urteile gibt es nicht mehr.
Innenstädte brauchen ein neues Gesicht
Die Krise ist nicht nur vorübergehend, sie zeigt einen tiefgreifenden Wandel. Der reine Einkaufsort hat ausgedient. HDE und Deutscher Städtetag fordern in einem gemeinsamen Papier mehr Zusammenarbeit, um Stadtzentren attraktiv zu halten.
Die Zukunft liegt im Mix:
* Einzelhandel
* Gastronomie
* Kultur und Dienstleistungen
* Wohnen
Erlebnisqualität und flexible Flächen werden zum Schlüssel. Experten fordern dafür auch modernisierte Gesetze, etwa im Baurecht.
Was bringt das Jahr 2026?
Die Aussichten bleiben verhalten. Eine echte Erholung hängt von der Konjunktur und der Stimmung der Verbraucher ab. Der HDE drängt auf Entlastung durch Bürokratieabbau. Zugleich steht die Branche vor einer heiklen Tarifrunde im Frühjahr. Der Verband warnt vor überhöhten Lohnforderungen – der wirtschaftliche Spielraum sei extrem begrenzt.
Für den Immobilienmarkt bedeutet das: Die Polarisierung zwischen Top- und Schwachlagen geht weiter. Eigentümer müssen kreativ werden, um Leerstände zu verhindern. Die Transformation der Innenstädte zu lebendigen Orten bleibt die große Aufgabe für alle Beteiligten.
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