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EAPs: Deutsche Firmen setzen auf psychische Gesundheit

19.01.2026 - 19:51:12

Psychische Erkrankungen verursachen immer mehr Fehltage in deutschen Unternehmen. Als Antwort etablieren sich externe Beratungsprogramme für Mitarbeiter, sogenannte Employee Assistance Programs (EAPs), als zentraler Baustein der Prävention.

Laut aktuellen Gesundheitsreports wie dem DAK-Psychreport sind Depressionen und Burnout eine Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit. Die Ausfälle sind oft lang und führen zu erheblichen Produktivitätsverlusten. Eine Studie des McKinsey Health Institute bestätigt: Ein großer Teil der Beschäftigten fühlt sich ausgebrannt.

Die volkswirtschaftlichen Kosten durch psychische Erkrankungen beziffern Experten auf Milliarden Euro.

EAPs bieten Mitarbeitenden anonymen und schnellen Zugang zu professioneller Beratung. Die Programme setzen auf frühe Intervention, um aus Belastungen keine ernsthaften Erkrankungen entstehen zu lassen.

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Viele Arbeitgeber unterschätzen psychische Gefährdungen – das kann zu langwierigen Ausfällen und empfindlichen Bußgeldern führen. Ein kostenloses Download‑Paket liefert rechtssichere Vorlagen, praxisnahe Checklisten und eine Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen, damit Sie die Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes zügig und prüfungssicher umsetzen. Das Paket enthält Excel‑ und Word‑Vorlagen, Musterformulierungen für Überlastungsanzeigen sowie Tipps für die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat. Speziell für HR‑Verantwortliche und Sicherheitsfachkräfte konzipiert. Gefährdungsbeurteilung-Vorlagen herunterladen

Das Angebot umfasst typischerweise:
* Psychologische Kurzzeitberatung
* Unterstützung bei Stress und Konflikten am Arbeitsplatz
* Hilfe bei privaten und familiären Schwierigkeiten

Ziel ist es, die persönliche Resilienz der Mitarbeiter zu stärken. Unternehmen signalisieren damit Wertschätzung und können so die Bindung ihrer Belegschaft verbessern.

Gesetzlicher Druck treibt die Nachfrage

Die Einführung solcher Programme ist für viele Firmen nicht nur gut gemeint, sondern auch Pflicht. Das Arbeitsschutzgesetz verlangt eine Gefährdungsbeurteilung, die explizit psychische Belastungen einbeziehen muss.

Unternehmen müssen Stressfaktoren identifizieren und Gegenmaßnahmen ergreifen. EAPs gelten als eine solche konkrete Maßnahme. Für viele Betriebe ist die gesetzliche Vorgabe eine Herausforderung – hier springen professionelle EAP-Anbieter mit ihrem Know-how ein.

Vom Kostenfaktor zur strategischen Investition

Der Trend zu EAPs markiert einen Paradigmenwechsel. Die betriebliche Gesundheitsvorsorge wird proaktiv: Statt erst bei Krankheit zu reagieren, soll die mentale Fitness der Belegschaft gestärkt werden.

Für 2026 deuten alle Trends darauf hin, dass Burnout als systemisches Geschäftsrisiko erkannt wird. Die Verantwortung liegt zunehmend bei Führungskräften, die für frühes Erkennen psychischer Belastungen sensibilisiert werden müssen. EAPs bieten auch für sie spezielle Coachings an.

Die Investition in psychische Gesundheit gilt nicht länger als Luxus, sondern als strategischer Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte. Vor allem jüngere Generationen wie die Gen Z fordern solche Angebote aktiv ein.

Die Zukunft: Datengetrieben und personalisiert

Die nächste Generation der EAPs setzt auf personalisierte und datengestützte Prävention. Moderne Programme nutzen anonymisierte Daten, um betriebsspezifische Belastungsschwerpunkte zu identifizieren.

Zukünftige Ansätze könnten individuelle Lernpfade zur Stressbewältigung oder auf Lebensphasen zugeschnittene Unterstützung bieten. Die größte Herausforderung bleibt dabei, die Stigmatisierung psychischer Probleme endgültig abzubauen.

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