Dovre, Aktie

Dovre Aktie: Günstig, aber riskant

29.11.2025 - 11:00:32

Der finnische Projektmanager Dovre zeigt nach massiven Kursverlusten erste Erholungssignale mit positiver Cashflow-Entwicklung, bleibt jedoch im Verlustbereich. Analysten sehen mittelfristiges Potenzial.

Die Aktie des finnischen Projektmanagement-Spezialisten Dovre verharrt aktuell bei 0,089 EUR – ohne Bewegung gegenüber dem Vortag. Nach einer wochenlangen Erholung von über 15 % im Monatsvergleich bleibt der Titel dennoch weit von alten Höhen entfernt. Anleger fragen sich: Bleibt der jüngste Aufwärtstrend stabil oder droht ein Rückfall?

Starker Kursanstieg trifft schwache Basis

Nach einem desaströsen Jahr 2024 mit einem Kursverfall von fast 74 % hat sich die Dovre-Aktie zuletzt leicht erholt. Damit notiert das Papier rund 26 % über dem 52-Wochen-Tief, aber noch immer mehr als 300 % unter dem Hoch. Diese Diskrepanz verdeutlicht, wie tief das Vertrauen in den Wert gefallen ist – und wie vorsichtig Investoren derzeit agieren.

Finanziell bleibt das Bild gemischt: Das ausgewiesene Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt aktuell bei –1,16 – ein klares Signal für ein verlustträchtiges Geschäftsjahr. Positiv fällt dagegen der überarbeitete Cashflow ins Gewicht: Mit einem Cashflow von 2,2 Mio. EUR ergibt sich ein Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV) von nur 4,32 – ein vergleichsweise niedriger Wert, der auf eine solide operative Geldflusslage hindeutet.

Wichtige Kennzahlen im Überblick:
KGV: –1,16 (Verlustsituation)
KCV: 4,32
KUV: 0,10 – potenzielles Unterbewertungsniveau

Analyst sieht weiter Aufwärtspotenzial

Trotz der schwachen Fundamentaldaten bleibt der einzige erfasste Analyst optimistisch: Das Konsensrating lautet „Outperform“. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 0,08 EUR zwar leicht unter dem aktuellen Niveau, signalisiert aber eine relative Stärke im Branchenvergleich. Offenbar sehen Marktbeobachter mittelfristig Chancen, dass Dovre die Ergebnisse nach den Verlusten des Vorjahres stabilisieren kann.

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Dividende als kleiner Lichtblick

Im laufenden Jahr schüttete das Unternehmen eine Dividende von 0,03 EUR je Aktie aus – ein Zeichen, dass trotz schwacher Zahlen weiterhin Mittel an Aktionäre fließen. Angesichts der geringen Marktkapitalisierung von rund 9,6 Mio. EUR und dem schwierigen Umfeld bleibt das bemerkenswert.

Ob Dovre die zarte Erholung in den kommenden Wochen fortsetzen kann, hängt entscheidend von neuen Aufträgen im Segment „Renewable Energy“ und einer nachhaltigen Verbesserung des Cashflows ab. Für den Moment zeigt die Aktie vor allem eines: Sie ist günstig bewertet – aber nicht ohne Risiko.

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