Cyberkriminelle starten mit KI und Druck neue Abzock-Welle
07.01.2026 - 03:02:12Betrüger überrollen Smartphone-Nutzer in Deutschland und Österreich mit einer neuen Welle perfider Messenger- und SMS-Angriffe. Verbraucherschützer und Polizeibehörden schlagen in dieser Woche Alarm. Im Fokus stehen dabei nicht nur die bekannten „Hallo Mama“-Nachrichten, sondern auch gezieltes Smishing gegen Kunden von Krankenkassen und Bezahldiensten.
Enkeltrick 2.0: KI macht Betrug fast perfekt
Die Methoden der Kriminellen haben sich spürbar weiterentwickelt. Der Angriff findet heute fast ausschließlich über Messenger wie WhatsApp statt. Das Landeskriminalamt warnt vor einer intensivierten Kampagne, bei der die Täter subtiler und aggressiver vorgehen.
Das Muster bleibt, wird aber schneller exekutiert: Eine Nachricht wie „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt“ lockt das Opfer in ein Gespräch. Danach bauen die Täter sofort emotionalen Druck auf. Sie konstruieren Szenarien, die keinen Aufschub dulden – etwa eine angeblich sofort fällige Rechnung.
Smishing, gefälschte Links und QR‑Codes sind aktuell auf dem Vormarsch — und viele Angriffe laufen genau so ab, wie hier beschrieben. Ein kostenloses Anti‑Phishing‑Paket erklärt in einer klaren 4‑Schritte‑Anleitung, wie Sie Phishing-, Smishing- und Quishing‑Versuche erkennen und Ihre Kontodaten schützen. Praktische Checklisten und Erkennungsmerkmale helfen sofort im Alltag. Inklusive Tipps für QR‑Code‑Scans, Messenger‑Sicherheit und psychologische Gegenmaßnahmen. Anti‑Phishing‑Paket jetzt gratis herunterladen
Sicherheitsexperten beobachten eine besorgniserregende Professionalisierung. Die Nachrichten sind mittlerweile orthografisch nahezu fehlerfrei, was auf den Einsatz moderner KI-Sprachmodelle hindeutet. Das erschwert die Enttarnung enorm.
Smishing-Tsunami: AOK und SumUp im Visier
Neben WhatsApp verzeichnen Verbraucherzentralen eine massive Zunahme betrügerischer SMS. Besonders im Fokus stehen derzeit Kunden der AOK und des Bezahldienstleisters SumUp.
Laut dem Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW versenden Kriminelle tausendfach Nachrichten. Diese täuschen eine Rückzahlung von Krankenkassenbeiträgen oder eine dringende „Kontoverifizierung“ vor. Der Trick: Den Empfängern wird eine Frist von 5 bis 14 Tagen gesetzt, um einen „Zugangsverlust“ zu vermeiden.
Die Nachrichten enthalten Links zu gefälschten Webseiten, die den Originalportalen täuschend ähnlich sehen. Wer dort seine Daten eingibt, liefert den Schlüssel zum Bankkonto. Oft dient die SMS nur als Einstieg, um das Opfer später auf einen Messenger-Kanal zu locken.
Quishing: Die versteckte Gefahr im QR-Code
Ein weiterer Trend ist das sogenannte „Quishing“ – eine Kombination aus QR-Code und Phishing. Betrüger werfen QR-Codes in Briefkästen oder versenden sie digital. Diese sollen angeblich zu wichtigen Updates für Banking-Apps führen.
Scannt ein Nutzer diesen Code, landet er auf einer Phishing-Seite. Diese installiert oft Schadsoftware oder greift Zugangsdaten ab. Die Methode umgeht viele Spam-Filter, da der schädliche Link im QR-Code versteckt ist.
Was kommt als nächstes? KI-Stimmen im Anmarsch
Für 2026 prognostizieren Experten eine weitere Eskalation. Während sich die aktuellen Warnungen auf Textnachrichten konzentrieren, deuten erste Fälle auf den nächsten Schritt hin: Voice Cloning.
Betrüger könnten beginnen, kurze Sprachnachrichten zu generieren, die die Stimme von Angehörigen täuschend echt imitieren. Das würde die emotionale Manipulation auf eine neue Stufe heben.
Der effektivste Schutz bleibt ein simpler Kontrollanruf. Behörden raten dringend: Bei Geldforderungen über Messenger immer die alte, bekannte Nummer des Angehörigen anrufen. Ist diese nicht erreichbar, ist das ein starkes Indiz für Betrug – und kein Grund, Geld zu überweisen.
PS: Viele Angriffe nutzen psychologische Tricks — von Zeitdruck bis vermeintlichen Rückzahlungen. Dieses Gratis‑Paket erläutert typische Betrugs‑Muster (inkl. CEO‑Fraud) und zeigt konkrete Sofortmaßnahmen, die Sie sofort anwenden können, um Ihr Konto und Ihre Identität zu schützen. Besonders nützlich: Hinweise, wie man gefälschte Banking‑Seiten und manipulierte QR‑Codes enttarnt. Jetzt Gratis‑Anti‑Phishing‑Guide anfordern


