Coinbase, Aktie

Coinbase Aktie: Bankengiganten drehen bullish

08.01.2026 - 18:27:38

Bank of America stuft Coinbase auf 'Buy' hoch und sieht 38 Prozent Aufwärtspotenzial. Analysten nennen vier strategische Wachstumstreiber, während Insiderverkäufe eine Diskrepanz zeigen.

Bank of America hat am Donnerstag die Coinbase-Aktie überraschend auf „Buy” hochgestuft und setzt ein Kursziel von 340 US-Dollar an – ein Aufwärtspotenzial von rund 38 Prozent. Damit reiht sich die US-Großbank neben Goldman Sachs ein, die erst zu Wochenbeginn ebenfalls ihr Rating anhob. Nach einer monatelangen Korrektur von den Hochs im Juli 2025 scheint die Wall Street wieder Vertrauen in die Krypto-Börse zu fassen.

Was steckt hinter der Hochstufung?

Analyst Craig Siegenthaler von Bank of America begründet den Wechsel von „Neutral” auf „Buy” mit einer Mischung aus attraktiver Bewertung und strategischen Wachstumstreibern. Nach einem Kursrückgang von etwa 40 Prozent seit Juli 2025 sei das Kurs-Gewinn-Verhältnis deutlich gesunken – aus Sicht der Bank ein günstiger Einstiegspunkt.

Vier zentrale Faktoren nennt Siegenthaler:

  • Base-Netzwerk: Das Layer-2-Netzwerk von Coinbase könnte durch die mögliche Einführung eines eigenen Tokens Milliarden generieren und die Akzeptanz beschleunigen.
  • „Everything Exchange”-Strategie: Coinbase expandiert über Kryptowährungen hinaus in klassische Aktien, ETFs und Prognosemärkte – und vergrößert damit den adressierbaren Markt erheblich.
  • Tokenisierung: Mit „Coinbase Tokenize” positioniert sich das Unternehmen als Vorreiter bei der Digitalisierung realer Vermögenswerte.
  • Regulatorisches Umfeld: Unter der Trump-Administration erwartet die Bank deutlichen Rückenwind für die Krypto-Branche im Jahr 2026.

Goldman Sachs zog bereits nach

Die Hochstufung durch Bank of America kommt nur drei Tage nach einer ähnlichen Bewegung von Goldman Sachs. Am Montag, 5. Januar, hob Goldman die Aktie ebenfalls auf „Buy” an und setzte ein Kursziel von 303 US-Dollar. Die Übereinstimmung zweier Schwergewichte deutet auf einen Stimmungswandel bei institutionellen Investoren hin. Während die zweite Jahreshälfte 2025 von Konsolidierung geprägt war, rücken nun die Diversifizierung des Geschäftsmodells und stabilere Infrastruktur-Erträge in den Fokus.

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Insider verkaufen – trotz Optimismus

Parallel zu den bullischen Signalen der Analysten zeigen Insidertransaktionen ein anderes Bild. CEO Brian Armstrong verkaufte am 5. Januar rund 40.000 Aktien der Klasse A für etwa 9,96 Millionen US-Dollar. Die Transaktion erfolgte über einen vordefinierten 10b5-1-Plan, der solche Verkäufe automatisiert und oft der Diversifikation dient. Das Timing – während der Erholungsphase der Aktie – wirft dennoch Fragen auf und zeigt die Diskrepanz zwischen Insider-Aktivitäten und Analystenmeinungen.

Technischer Ausblick

Die Aktie schloss am Mittwoch bei 245,93 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 66,3 Milliarden US-Dollar. Die 240-Dollar-Marke fungiert als wichtige Unterstützung, während die Widerstandszone zwischen 255 und 260 US-Dollar überwunden werden muss, um den Weg in Richtung des 340-Dollar-Ziels von Bank of America zu ebnen. Mit dem wachsenden Momentum des Base-Netzwerks und den erwarteten regulatorischen Erleichterungen könnte 2026 ein entscheidendes Jahr für Coinbase werden.

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