Circus, Aktie

Circus SE Aktie: Management kauft nach

04.02.2026 - 15:00:34

Ein Manager der Circus SE kauft trotz massiver Kursverluste Aktien. Das Unternehmen meldete zuletzt einen Bundeswehr-Auftrag und eine Finanzierungspartnerschaft.

Die Aktien der Circus SE haben seit Jahresbeginn über 20 Prozent an Wert verloren und notieren in der Nähe ihrer Tiefststände. Während der Markt weiterhin skeptisch auf das KI-Robotik-Unternehmen blickt, nutzt ein führender Manager die niedrigen Kurse für Zukäufe. Nikolas Bullwinkel sendet damit ein Signal, das im Kontrast zur trüben Charttechnik steht: Hält das operative Geschäft mehr bereit, als der aktuelle Kurs vermuten lässt?

  • Insider-Aktivität: Nikolas Bullwinkel Beteiligungs UG kauft am 2. und 3. Februar Aktien.
  • Operative News: Auftrag der Bundeswehr und Partnerschaft mit LBBW-Tochter.
  • Marktlage: Aktie notiert mit 9,42 Euro nur knapp über dem 52-Wochen-Tief.

Antizyklisches Signal aus der Führungsetage

Gerade in Phasen fallender Kurse achten Marktteilnehmer genau auf die Handlungen von Personen mit tiefem Einblick in das operative Geschäft. Laut einer aktuellen BaFin-Meldung hat die Nikolas Bullwinkel Beteiligungs UG – eine Gesellschaft, die dem geschäftsführenden Direktor Nikolas Bullwinkel nahesteht – am Montag und Dienstag dieser Woche Aktien zugekauft.

Die Transaktionen erfolgten zu Kursen zwischen 8,78 Euro und 9,28 Euro. Auch wenn das Gesamtvolumen der Käufe überschaubar bleibt, ist der Zeitpunkt bemerkenswert: Die Käufe fanden in unmittelbarer Nähe zum 52-Wochen-Tief von 8,88 Euro statt. Solche Transaktionen werden am Markt oft als Vertrauensbeweis interpretiert, dass das Unternehmen an der Börse derzeit unterbewertet sein könnte.

Diskrepanz zwischen Newsflow und Kurs

Der anhaltende Druck auf den Aktienkurs, der auf Sicht von zwölf Monaten fast 57 Prozent verloren hat, steht im Widerspruch zu den jüngsten Unternehmensmeldungen. Erst am 20. Januar konnte Circus einen prestigeträchtigen Auftrag der Bundeswehr vermelden. Der KI-Roboter CA-1 soll an einem Kasernenstandort die autonome Versorgung der Soldaten übernehmen – ein Referenzprojekt, das die Praxistauglichkeit der Technologie unterstreichen soll.

Zusätzlich flankierte das Unternehmen seine Vertriebsstrategie Mitte Januar mit einer Finanzierungspartnerschaft. Die Kooperation mit der MMV Leasing GmbH, einer Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, zielt darauf ab, die Einstiegshürden für Unternehmenskunden durch Leasingmodelle zu senken.

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Bodenbildung im Fokus

Trotz dieser operativen Fortschritte und der Eröffnung des US-Marktzugangs über ein ADR-Programm Anfang Januar konnte die Aktie bisher keine nachhaltige Gegenbewegung einleiten. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von über 24 Euro bleibt mit rund 61 Prozent massiv.

Die aktuellen Insiderkäufe treffen auf eine technisch angeschlagene Situation. Mit einem aktuellen Kurs von 9,42 Euro bewegt sich das Papier weiterhin deutlich unter den wichtigen 50- und 200-Tage-Durchschnittslinien. Für Anleger bleibt nun entscheidend, ob das jüngste Tief bei 8,88 Euro als tragfähiger Boden hält und ob die eingeleiteten strategischen Maßnahmen in den kommenden Quartalen sichtbare Umsatzeffekte erzielen.

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