Circus Aktie: Bundeswehr-Auftrag zündet
21.01.2026 - 19:54:32Der KI-Robotik-Spezialist Circus SE sichert sich einen strategischen Durchbruch: Als erstes Unternehmen liefert Circus autonome Versorgungsroboter an die deutsche Bundeswehr. Die Aktie schoss daraufhin um knapp 17 Prozent nach oben – und das nach wochenlangem Abwärtstrend. Doch was steckt hinter dem Deal, und kann er die angeschlagene Kursentwicklung nachhaltig drehen?
Die Eckdaten auf einen Blick:
- Erstauftrag für CA-1 Roboter von der Bundeswehr
- Einsatz startet an deutschem Kasernenstandort
- Aktie legte am 20. Januar um 16,83% zu
- Circus ist erster Anbieter bei NATO-Streitkräften mit KI-Versorgungssystemen
Autonome Versorgung rund um die Uhr
Die Bundeswehr setzt auf den CA-1 Roboter von Circus Defence, einer Tochtergesellschaft des Unternehmens. Das System soll Soldaten unabhängig von Dienstzeiten oder Rückkehr aus Übungen autonom versorgen. Der Standort: eine Kaserne in Deutschland, wo das Konzept erstmals im Alltag erprobt wird.
Bemerkenswert ist der Zeitpunkt: Erst im Dezember 2025 kamen Circus-Roboter bei ukrainischen Bodentruppen zum Einsatz. Jetzt folgt der erste NATO-Partner. Die strategische Positionierung im Verteidigungssektor gewinnt damit an Substanz – nach Monaten, in denen CEO Nikolas Bullwinkel genau diese Richtung vorgegeben hatte.
Drei Impulse im Januar
Der Bundeswehr-Auftrag reiht sich in eine Serie von Meldungen ein, die das Momentum für Circus verändern könnten. Bereits am 16. Januar verkündete das Unternehmen eine Leasing-Partnerschaft mit der MMV Leasing GmbH, einer Tochter der LBBW. Kunden können die Roboter künftig unter flexiblen Konditionen finanzieren – ein Hebel, um die Einstiegshürden zu senken. Die ersten Verträge sollen noch im ersten Quartal 2026 wirksam werden.
Anfang Januar öffnete sich zudem der US-Markt: Via ADR-Programm (Tickersymbol: CCUSY) sind die Aktien nun am OTC-Markt handelbar. Die Bank of New York Mellon fungiert als Depotbank.
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Kurserholung vom kritischen Niveau
Die Aktie notiert aktuell bei 10,20 Euro und markierte damit am 21. Januar ein neues 52-Wochen-Tief. Vom Zwischenhoch bei 24,20 Euro im Januar 2025 hat sich das Papier mehr als halbiert. Der Bundeswehr-Deal kam also zu einem entscheidenden Moment: Nach neun Prozent Minus in sieben Tagen und fast 20 Prozent Verlust über einen Monat war ein positiver Impuls überfällig.
Analysten bleiben dennoch optimistisch. Cantor Fitzgerald stufte die Aktie im November 2025 mit “Buy” ein, das durchschnittliche Kursziel liegt laut Coverage bei 35,20 Euro. Das würde ein Aufwärtspotenzial von über 200 Prozent bedeuten – Voraussetzung ist allerdings, dass Circus die angepeilten 100 bis 200 Roboterverkäufe im laufenden Jahr realisiert.
Was jetzt entscheidend wird
Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Aktie die technische Erholung fortsetzen kann. Mit der Investoren-Konferenz Ende Januar steht ein weiterer Termin an, bei dem das Management Fortschritte bei der Skalierung kommunizieren könnte. Entscheidend bleibt die Zusammenarbeit mit Fertigungspartner Celestica und die Frage, ob weitere Aufträge aus dem Verteidigungssektor folgen.
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