CATL, Aktie

CATL Aktie: Angriff in Europa!

28.11.2025 - 03:32:31

Der Batteriehersteller CATL beginnt mit Stellantis den Bau eines 4,1-Milliarden-Euro-Werks in Spanien. Analysten sehen zusätzliches Potenzial durch Elektrifizierung von Schwerlasttransportern.

Der Batterie-Gigant macht ernst. Ungeachtet leichter Kursverluste an der Börse in Shenzhen setzt das Unternehmen heute ein gewaltiges Ausrufezeichen in Spanien. Während Anleger noch die Wunden des jüngsten Verkaufsdrucks lecken, schafft der Konzern Fakten und treibt die globale Expansion voran. Beginnt jetzt trotz technischer Hürden die nächste große Wachstumsphase?

Strategischer Milliarden-Schachzug

In Aragon, im Nordosten Spaniens, erfolgte heute der offizielle Spatenstich für das gigantische Joint-Venture-Werk mit Stellantis. Das Investitionsvolumen ist gewaltig: Rund 4,1 Milliarden Euro fließen in das Projekt. Das Ziel ist ambitioniert, aber klar definiert: Eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 50 Gigawattstunden (GWh) soll hier entstehen.

Dieser Schritt ist weit mehr als nur eine Kapazitätserweiterung. CATL lokalisiert damit die Produktion seiner kosteneffizienten Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) direkt in der EU. Das sichert nicht nur den Absatz für die wachsende E-Flotte von Stellantis, sondern umschifft auch elegant potenzielle Handelsbarrieren. Der Produktionsstart ist bereits für Ende 2026 angepeilt.

Analysten wittern “zweite Wachstumskurve”

Doch ist die klassische E-Mobilität noch der alleinige Treibstoff für den Kurs? Morgan Stanley liefert heute eine spannende neue Perspektive. Die Analysten identifizieren die Elektrifizierung von Schwerlasttransportern als unterschätzten Gewinntreiber. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

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  • Explosion: Der Absatz elektrischer schwerer LKW (eHDT) in China schoss im Oktober um 144 Prozent gegenüber dem Vorjahr nach oben.
  • Hedge: Dieses Segment dient als Absicherung gegen eine mögliche Sättigung im PKW-Markt.
  • Prognose: Die Experten sehen hier eine “zweite Wachstumskurve”, die bis 2027 für Fantasie sorgen dürfte.

Bodenbildung nach dem Ausverkauf?

Diese fundamentalen Nachrichten treffen auf eine technisch fragile Situation. Die Aktie kämpft aktuell mit den Nachbeben des 20. November. An diesem Tag liefen die Haltefristen (Lock-up) für Großinvestoren der Hongkong-Notierung ab, was zu einem heftigen Kursrutsch von rund 8 Prozent bei den H-Aktien führte.

Auch heute gab die Aktie in Shenzhen leicht nach und schloss 0,43 Prozent tiefer bei 371,20 CNY. Doch der Markt sucht spürbar nach Stabilität. Technisch versucht der Titel nun, im Bereich der 370-CNY-Marke einen Boden zu finden. Gelingt die Konsolidierung und bestätigt sich der Trend bei den E-LKWs, könnte der heutige Spatenstich in Spanien rückblickend als Startsignal für die Trendwende gelten. Anleger sollten die monatlichen Installationsdaten nun genau im Auge behalten.

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