Bitfarms Aktie: Vage Zukunftsaussichten?
08.01.2026 - 21:18:31Bitfarms befindet sich in einer entscheidenden Phase der Unternehmenstransformation. Während der breite Kryptomarkt schwächelt, richtet der Mining-Spezialist seinen Fokus aggressiv neu aus: Weg von reinen Bitcoin-Wetten, hin zu Hochleistungs-Computing (HPC) und KI-Infrastruktur. Doch angesichts verfehlter Gewinnziele wächst der Druck auf das Management, auf der kommenden Needham-Konferenz zu liefern.
Rückzug aus Lateinamerika
Im Zentrum der strategischen Neuausrichtung steht der vollständige Exit aus Lateinamerika. Bestätigt wurde der Verkauf des Standorts Paso Pe, der dem Unternehmen bis zu 30 Millionen US-Dollar in die Kassen spülen soll. Diese Maßnahme dient einem klaren Zweck: Bitfarms will Ressourcen bündeln und die Liquidität gezielt in den Ausbau der nordamerikanischen Energieinfrastruktur lenken.
Dieser Schritt ist notwendig, um den kapitalintensiven Einstieg in die Segmente Künstliche Intelligenz (KI) und HPC zu finanzieren. Das Management versucht damit, die Abhängigkeit vom volatilen Bitcoin-Mining-Geschäft zu verringern und stabilere, regulierte Einnahmequellen zu erschließen, die besonders für institutionelle Investoren attraktiv sind.
Hohe Bewertung trifft auf Marktschwäche
Das Timing für diesen Umbau ist herausfordernd. Mit einem Bitcoin-Kurs, der aktuell unter der Marke von 90.000 US-Dollar notiert, herrscht im Sektor Katerstimmung. Auch die Bitfarms-Aktie, die derzeit bei 2,79 USD handelt, konnte sich dem allgemeinen Abwärtstrend seit Oktober 2025 nicht entziehen, wenngleich sie auf 7-Tages-Sicht eine Gegenbewegung zeigte.
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Analysten mahnen angesichts der Bewertung zur Vorsicht. Obwohl das Unternehmen in drei aufeinanderfolgenden Quartalen die Gewinnerwartungen verfehlte, wird die Aktie mit einem geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 84 für das Jahr 2026 gehandelt. Diese ambitionierte Bewertung preist bereits einen perfekten Erfolg der neuen Strategie ein, während Bitfarms sich im Gegensatz zu profitablen Wettbewerbern noch mitten in der Investitionsphase befindet.
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf die Needham Growth Conference am 13. und 14. Januar in New York. Marktbeobachter erwarten dort konkrete Details dazu, wie schnell das Kapital aus den Verkäufen in umsatzgenerierende Hardware umgewandelt werden kann. Das Management muss beweisen, dass der kostspielige Schwenk Richtung KI zeitnah Früchte trägt, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.
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