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Apple warnt: iPhone-Nutzer sollten Gerät sofort neu starten

19.01.2026 - 20:04:12

Zwei aktiv ausgenutzte Schwachstellen in WebKit gefährden iOS-Geräte. Ein Neustart bietet Soforthilfe, doch nur das Update auf iOS 26.2 schließt die Lücken dauerhaft.

Zwei kritische Sicherheitslücken in der WebKit-Browser-Engine werden aktiv ausgenutzt. Apple hat die Lücken bereits im Dezember mit iOS 26.2 geschlossen, doch Millionen Geräte sind noch ungeschützt. Ein simpler Neustart kann jetzt als erste Verteidigungslinie dienen.

Warum der Neustart so wichtig ist

Die Empfehlung klingt simpel, hat aber einen handfesten technischen Grund. Hoch entwickelte Spyware, wie sie bei gezielten Angriffen eingesetzt wird, nistet sich oft nur im Arbeitsspeicher (RAM) ein. Diese Art von Schadsoftware ist nicht persistent – ein vollständiger Neustart löscht den Speicher und entfernt den aktiven Angreifer.

Internationale Cybersicherheitsbehörden wie die NSA empfehlen daher schon länger, Smartphones wöchentlich neu zu starten. Es ist ein einfacher Trick, um die Verweildauer solcher Bedroungen zu minimieren. Bietet das dauerhaften Schutz? Nein. Aber es unterbricht eine laufende Infektion sofort.

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Die akute Gefahr: Zwei Zero-Day-Lücken in WebKit

Im Kern des Problems stecken zwei Schwachstellen (CVE-2025-43529 und CVE-2025-14174) in WebKit. Diese Engine treibt nicht nur Safari, sondern alle Browser auf iPhone und iPad an. Apple bestätigte, die Lücken seien in “extrem raffinierten Angriffen” ausgenutzt worden.

Die Gefahr: Schon der Besuch einer manipulierten Website kann ausreichen, um Schadcode einzuschleusen. Die US-Behörde CISA hat eine der Lücken bereits in ihren Katalog bekannter, aktiv ausgenutzter Schwachstellen aufgenommen – ein deutliches Alarmzeichen.

Das Update-Dilemma: Warum so viele noch gefährdet sind

Eigentlich ist die Lösung längst da. Apple veröffentlichte den entscheidenden Patch bereits im Dezember 2025 mit iOS 26.2. Warum also die aktuelle, dringende Warnung?

Analysen zeigen: Die Akzeptanz von iOS 26 hinkt hinterher. Eine beträchtliche Zahl Nutzer hat das kritische Update noch nicht installiert. Gründe sind oft Update-Müdigkeit oder die Sorge vor neuen Fehlern. Dieser Verzug lässt aber weiterhin ein Einfallstor offen. Der Neustart ist daher ein wichtiger Brückenschutz, bis die Software endgültig aktualisiert ist.

Was Nutzer jetzt tun müssen

Die Handlungsanweisungen sind klar und sollten sofort umgesetzt werden:
1. Gerät neu starten: Ein vollständiges Ausschalten und Wiederhochfahren beseitigt aktive, speicherbasierte Bedrohungen.
2. Update prüfen und installieren: Unter Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate muss iOS 26.2 oder höher installiert werden. Nur das schließt die Lücken dauerhaft.
3. Neustarts zur Routine machen: Ein wöchentlicher Reboot erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen zukünftige Angriffe dieser Art.

Der Vorfall zeigt den ständigen Wettlauf zwischen Herstellern und gut finanzierten Angreifern. Die Verantwortung für Sicherheit liegt dabei immer auf beiden Seiten: Apple muss Patches liefern, die Nutzer müssen sie auch einspielen.

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