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Apple stoppt weltweit Updates für ältere iPhones

28.01.2026 - 22:04:12

Apple hat kritische Software-Updates für ältere iPhones zurückgezogen, nachdem diese Mobilfunkverbindungen blockierten und Notrufe verhinderten. Betroffene Nutzer warten auf eine Lösung.

Apple hat die Verteilung wichtiger Software-Updates für Millionen älterer iPhones und iPads abrupt gestoppt. Grund sind schwere Mobilfunkprobleme und blockierte Notrufe. Der Rückzug betrifft mehrere iOS-Versionen und lässt Nutzer vorerst ohne erwartete Fehlerbehebungen zurück.

Globale Rückrufaktion nach kritischen Fehlern

Anfang der Woche hatte Apple Updates für Geräte bis zurück zum iPhone 5s veröffentlicht. Sie sollten ursprünglich Probleme im Zusammenhang mit der Abschaltung alter 3G-Netze beheben. Doch kurz danach häuften sich Meldungen über ausgefallene Mobilfunkverbindungen.

In Australien bestätigte der Netzbetreiber Telstra offiziell: Die Updates sperrten Geräte wie das iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X aus seinem Netz aus. Die Störung betraf auch die Erreichbarkeit der nationalen Notrufnummer. Daraufhin pausierte Apple den weltweiten Rollout und stellte die Signierung der Updates ein.

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Das Dilemma: Sicherheit versus Funktionalität

Der Vorfall stellt Besitzer älterer Apple-Geräte vor ein Problem. Regelmäßige Updates sind essenziell, um Schutz vor Cyber-Bedrohungen zu gewährleisten. Sicherheitsbehörden wie das BSI warnen regelmäßig vor den Risiken veralteter Software.

Doch der aktuelle Fall zeigt: Auch die Updates selbst können zu kritischen Funktionseinschränkungen führen. Interessanterweise betont Apple auf seiner Support-Seite, dass die zurückgezogenen Updates keine Einträge zu bekannten Sicherheitslücken enthielten. Das unmittelbare Sicherheitsrisiko durch die Nicht-Installation ist daher geringer. Die Verunsicherung bei den Nutzern bleibt dennoch groß.

Apples Update-Politik auf dem Prüfstand

Apple wird oft für seine lange Update-Unterstützung gelobt, die selbst über zehn Jahre alte Geräte einschließt. Modelle wie das iPhone XR oder XS, die seit 2025 keine neuen Hauptversionen mehr erhalten, sind vollständig von diesen separaten Stabilitätsupdates abhängig.

Der Zwischenfall offenbart nun die Komplexität dieses Prozesses. Jede neue Software muss mit einer Vielzahl älterer Hardwarekomponenten und globalen Mobilfunknetzen kompatibel sein. Die Panne zeigt: Selbst kleine Änderungen können unvorhergesehene und weitreichende Konsequenzen haben.

Was bedeutet das für betroffene Nutzer?

Apple arbeitet Berichten zufolge mit hoher Priorität gemeinsam mit Netzbetreibern an einer Lösung. Ein Zeitplan für korrigierte Updates steht noch nicht fest.

  • Betroffene Nutzer sollten auf weitere Anweisungen von Apple warten.
  • Wer das Update heruntergeladen, aber nicht installiert hat, sollte dies vorerst unterlassen.

Der Vorfall wird wahrscheinlich zu einer internen Überprüfung der Qualitätssicherungsprozesse bei Apple führen. Langfristig unterstreicht er für Verbraucher die Notwendigkeit, den Support-Lebenszyklus ihrer Geräte im Blick zu behalten.

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