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Apple setzt bei faltbarem iPhone auf extrem robustes Display

05.02.2026 - 17:53:12

Apple entwickelt ein faltbares Smartphone mit widerstandsfähiger Display-Technologie, die auf robuste Materialien und eine nahezu unsichtbare Falte setzt, um die Kategorie neu zu definieren.

Apple will mit seinem ersten faltbaren Smartphone neue Maßstäbe bei der Haltbarkeit setzen. Aktuelle Berichte aus der Lieferkette zeigen, dass das Unternehmen intensiv an einer widerstandsfähigen Display-Technologie arbeitet, um die Schwachstellen früher Falt-Handys zu überwinden und sich klar von der Konkurrenz abzuheben.

Der Kampf gegen Kratzer und Macken

Im Zentrum der Entwicklung steht die Suche nach der idealen Schutzschicht für das ultradünne Glas (UTG) des Displays. Diese Schicht ist entscheidend für Langlebigkeit und Nutzergefühl. Apples Ingenieure testen derzeit zwei Materialien: das branchenübliche Polyethylenterephthalat (PET) und das fortschrittlichere klare Polyimid (CPI).

Während Samsung in seiner Galaxy Z-Reihe auf PET setzt, deutet Apples Interesse an CPI auf eine Premium-Strategie hin. Das Material ist härter und kratzfester. Als potenzieller Lieferant gilt das südkoreanische Unternehmen Kolon Industry. Die finale Entscheidung über das Material wird bald erwartet, da das faltbare iPhone noch 2026 auf den Markt kommen könnte.

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Die Vision: Unsichtbare Falte und selbstheilender Bildschirm

Doch Apple denkt weiter. Ein Kernziel ist ein Display mit nahezu unsichtbarer Falte. Hier soll der langjährige Partner Samsung Display liefern, der auf der CES 2026 ein entsprechendes OLED-Panel vorgestellt hat. Eine lasergebohrte Metallstützplatte soll dabei den Druck beim Falten besser verteilen.

Noch visionärer sind jüngste Apple-Patente: Sie beschreiben einen „selbstheilenden“ Bildschirm. Eine spezielle Polymer-Schicht könnte kleinere Kratzer und Dellen von selbst ausgleichen. Eingebettete Metallnetze oder eine Heizfunktion für kalte Temperaturen sollen den Reparaturprozess sogar aktiv unterstützen oder Brüche verhindern.

Marktimpuls mit Premiumanspruch

Apples bedachter Einstieg in den Faltmarkt ist typisch für das Unternehmen. Indem es Schwachstellen wie Kratzanfälligkeit und sichtbare Falten direkt angeht, will es einen Premium-Preis rechtfertigen und Marktanteile gewinnen. Der Einsatz robusterer, teurerer Materialien wie CPI könnte einen neuen Industriestandard setzen und Wettbewerber zum Nachziehen zwingen.

Bislang hat die Sorge um die Fragilität der Displays die breite Akzeptanz gebremst. Ein faltbares iPhone, das diese Probleme löst, könnte die Nischen-Technologie endgültig zum Mainstream machen. Ein Erfolg würde die gesamte Lieferkette für fortschrittliche Materialien und Fertigungsprozesse beflügeln.

Wann kommt das „iPhone Fold“?

Ein offizielles Launch-Datum steht noch nicht fest, doch viele Indizien deuten auf eine Vorstellung noch in diesem Jahr neben dem iPhone 18 Pro hin. Das Gerät, intern oft „iPhone Fold“ genannt, soll ein klappbares Buch-Design mit einem 7,8-Zoll-Innendisplay und einem 5,5-Zoll-Außenbildschirm erhalten.

Bis zur Markteinführung muss Apple die Materialfrage final klären und die Serienproduktion sicherstellen. Gelingt die Umsetzung der robusten Display-Technologie, könnte das erste faltbare Apple-Handy nicht nur die Kategorie neu definieren, sondern die größte Formfaktor-Revolution beim iPhone seit über einem Jahrzehnt einläuten.

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