Apple setzt auf Flüssigmetall für faltbares iPhone
15.01.2026 - 11:24:12Apple will die größten Schwachstellen faltbarer Smartphones mit einem neuartigen Hightech-Material ausmerzen. Laut aktuellen Berichten aus der Lieferkette plant der Konzern, das erste faltbare iPhone mit einem Scharnier aus amorpher Legierung – bekannt als Flüssigmetall – auszustatten. Das Ziel: höchste Haltbarkeit bei minimalem Gewicht. Ein Marktstart ist für Ende 2026 im Gespräch.
Das Scharnier aus dem Nichts
Berichte des koreanischen Portals Naver, die auf Quellen in der Materialindustrie verweisen, legen nahe, dass Apple die Entscheidung für Flüssigmetall als Schlüsselkomponente getroffen hat. Im Gegensatz zu klassischen Metallen besitzt diese Legierung keine kristalline, sondern eine ungeordnete atomare Struktur. Diese verleiht dem Material außergewöhnliche Eigenschaften: hohe Elastizität, ein hervorragendes Festigkeits-Gewichts-Verhältnis und große Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion und Abnutzung.
Für ein faltbares Gerät sind diese Eigenschaften entscheidend. Ein Scharnier muss Hunderttausende von Faltvorgängen ohne Ermüdungserscheinungen überstehen. Die Wahl dieses Materials ist eine klare strategische Antwort auf die sichtbare Falte („Crease“), die bei vielen Konkurrenzgeräten stört. Die Elastizität der Legierung soll komplexere, spannungsreduzierende Scharnierkonstruktionen ermöglichen, die mit Stahl oder Aluminium nicht machbar sind.
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Apple hält zwar seit 2010 eine exklusive Lizenz für die Nutzung der Flüssigmetall-Technologie in Consumer-Elektronik, setzte sie aber bisher nur für kleine Komponenten wie den SIM-Auswerfer ein. Der Einsatz in einem tragenden Strukturelement wäre eine massive Hochskalierung der Technologie.
Leichtbau-Titan für das Gehäuse
Neben dem Scharnier deuten die Leaks auf ein Gehäuse aus einer überarbeiteten Titanlegierung hin. Diese soll laut Lieferketten-Informationen bei gleicher oder höherer Festigkeit leichter sein als das Titan der aktuellen iPhone-Pro-Modelle.
Gewichtsmanagement ist eine kritische Hürde für klappbare Smartphones im Buchformat, die im Grunde zwei Telefonhälften kombinieren. Mit dem optimierten Titan-Chassis will Apple das Gesamtgewicht wettbewerbsfähig zu herkömmlichen Flaggschiffen halten. Das Gerät soll über ein 7,8-Zoll-Innendisplay und ein 5,5-Zoll-Außendisplay verfügen – und tritt damit direkt in die Kategorie ein, die derzeit von Samsungs Galaxy Z Fold dominiert wird.
Kampfansage an die Display-Falte
Die hartnäckigste Schwachstelle faltbarer Smartphones ist die sicht- und fühlbare Vertiefung in der Mitte. Das Flüssigmetall-Scharnier scheint der Kern von Apples Lösung für dieses Problem zu sein. Die Fähigkeit des Materials, in extrem präzise, komplexe Formen gegossen zu werden, ermöglicht ein Scharnier, das das Display effektiver über den Faltradius stützt.
Kombiniert mit erwarteten Fortschritten bei ultra-dünnem Glas, könnte der Mechanismus ein Falten in einer „Tränenform“ erlauben. Diese würde die Belastung der Display-Panel reduzieren. Theoretisch könnte so ein Bildschirm entstehen, der im aufgeklappten Zustand völlig flach erscheint – ein Kunststück, das Mitbewerbern mit traditionellen Materialien schwerfällt.
Ultra-Luxus-Preis und Marktausblick
Der Zeitpunkt der Leaks passt zu Branchengerüchten über Apples Roadmap für Ende 2026. Während Konkurrenten wie Samsung und Huawei seit Jahren faltbare Geräte anbieten, hat Apple abgewartet, bis die Technologie ausgereift ist.
Sollte das Zeitfenster für den Herbst 2026 halten, würde das faltbare iPhone voraussichtlich neben der iPhone-18-Serie debütieren. Die Premium-Materialien und der komplexe Herstellungsprozess für Flüssigmetall könnten den Preis jedoch in neue Höhen treiben. Frühe Schätzungen von Tech-Analysten liegen bei 2.400 bis 2.500 US-Dollar – das wäre ein Ultra-Luxus-Gerät.
Diese Preispolitik würde die oberste Grenze des Konsumentenbudgets testen. Experten argumentieren jedoch, dass Apples Eintritt in die Kategorie die faltbare Bauform legitimieren und einen „Super-Zyklus“ bei Upgrades von Premium-Kunden auslösen könnte, die auf eine haltbarere Option gewartet haben.
Die Herstellung von Flüssigmetall-Komponenten in iPhone-Mengen bleibt eine enorme Herausforderung. Sie erfordert präzise Abkühlraten, um die amorphe Struktur zu erhalten. Sollte die Massenproduktion dieser Scharnierteile im zweiten Quartal 2026 starten, würde das den Herbst-Release bestätigen. Produktionsprobleme könnten den Start jedoch auf 2027 verschieben. Die Integration von Flüssigmetall zeigt: Apple priorisiert langfristige mechanische Zuverlässigkeit vor einer schnellen Markteinführung.
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