Apple setzt ab 2026 voll auf OLED: Fünf Top-Geräte erhalten Premium-Displays
17.01.2026 - 17:46:12Apple startet eine der größten Display-Offensiven seiner Geschichte. Bis 2028 sollen fünf Schlüsselprodukte – vom iPad mini bis zum iMac – auf die hochwertige OLED-Technologie umgestellt werden. Das bedeutet das Ende der LCD-Ära im Apple-Ökosystem.
Veröffentlicht: Samstag, 17. Januar 2026
Der Tech-Riese aus Cupertino vollzieht einen tiefgreifenden Technologiewechsel. Nach dem erfolgreichen Start mit dem iPad Pro werden nun auch iPad mini, iPad Air, MacBook Pro, MacBook Air und iMac mit den farbenprächtigen und kontraststarken OLED-Bildschirmen ausgestattet. Dieser milliardenschwere, dreijährige Umstieg soll bis 2028 abgeschlossen sein und setzt neue Maßstäbe für die Nutzererfahrung. Apple verfolgt damit konsequent sein Ziel, LCDs komplett aus dem Premium-Portfolio zu verbannen – die iPhone- und Apple Watch-Modelle nutzen die Technologie bereits.
Der Fahrplan: Wer wann das neue Display erhält
Die Umstellung folgt einem strategischen Zeitplan, der die Logistik der Lieferketten berücksichtigt. Den Anfang macht 2026 das iPad mini. Kurz darauf, Ende 2026 oder Anfang 2027, folgt der lang erwartete OLED-MacBook Pro.
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2027 ist dann das iPad Air an der Reihe. Das Jahr 2028 wird zum Meilenstein: Dann sollen sowohl der MacBook Air als auch ein neu designtes iMac-Modell den Fünf-Produkte-Übergang vollenden. Diese gestaffelte Einführung ermöglicht es Apple und seinen Partnern, die Produktion hochzufahren und die komplexe Lieferkette für die unterschiedlichen Geräteklassen zu managen.
Milliarden-Investitionen und der technologische Sprung
Die Basis für diesen ehrgeizigen Plan legen gewaltige Investitionen bei Apples Zulieferern. Samsung Display, ein Schlüsselpartner, hat seine neue Produktionslinie der 8. Generation bereits im Januar 2026 in Betrieb genommen – früher als geplant. Diese Linie ist entscheidend, um die größeren OLED-Panels für Laptops und Tablets wirtschaftlich fertigen zu können. Berichten zufolge hat Samsung rund drei Milliarden Euro in dedizierte Anlagen für Apple-Produkte investiert.
Technologisch bedeutet der Wechsel einen Quantensprung. Die neuen MacBook Pro-Modelle sollen die gleiche fortschrittliche Zwei-Schicht-Tandem-OLED-Struktur erhalten, die bereits im iPad Pro debütierte. Diese doppelte Schicht erhöht die Helligkeit signifikant und verlängert die Lebensdauer der Panels erheblich – ein wichtiger Schritt, um historische Bedenken bezüglich Einbrenneffekten bei OLED auszuräumen.
Die dünnere Bauweise der OLEDs eröffnet zudem neue Designmöglichkeiten: schlankere Geräte oder mehr Platz für größere Akkus. Hartnäckig halten sich auch Gerüchte, dass der OLED-MacBook Pro erstmals mit einem Touchscreen ausgestattet sein könnte.
Marktumwälzung: Apple zieht die gesamte Branche mit
Apples vollumfänglicher OLED-Einsatz wird Wellen in der gesamten Tech-Branche schlagen. Wenn Apple auf eine Technologie setzt, dient dies oft als Katalysator für die breite Markteinführung. Analysten prognostizieren, dass der Markt für mittelgroße und große OLED-Panels bis 2029 im Vergleich zu 2025 um das Doppelte wachsen könnte.
Der Shift beeinflusst bereits die Wettbewerbsdynamik. Während Samsung Display derzeit eine dominante Position hält, rüsten auch Konkurrenten wie LG Display ihre Kapazitäten auf, um der erwarteten Nachfragewelle gerecht zu werden. Samsung verhandelt Berichten zufolge zudem mit anderen großen Laptop-Herstellern wie Dell, HP und Lenovo über Panel-Lieferungen. Das deutet darauf hin, dass OLED in den kommenden Jahren zum neuen Standard für das Premium-Segment aller Marken werden wird.
Blick in die Zukunft: Vom MacBook zum faltbaren Gerät
Mit diesem Fahrplan für seine Kernprodukte wird Apples Fokus auf Display-Technologie nicht enden. Die dünneren, energieeffizienteren und visuell beeindruckenden Bildschirme werden zum zentralen Kaufargument für Privatkunden und Profis.
Weiter in der Zukunft deuten Lieferketten-Roadmaps auf noch ambitioniertere Pläne hin: Spekulationen zufolge arbeitet Apple an einem 18 Zoll großen faltbaren Gerät, das um 2028 debütieren könnte. Ein solches Produkt würde eine völlig neue Kategorie erschließen, die die Portabilität eines Tablets mit der Bildschirmfläche eines Laptops vereint. Zunächst aber konzentriert sich alles auf die erfolgreiche Umsetzung der Fünf-Produkte-Strategie – sie verspricht eine visuell reichere und lebendigere Zukunft für das gesamte Apple-Ökosystem.
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