Apple, Siri

Apple revolutioniert Siri: Aus dem Sprachassistenten wird ein KI-Chatbot

24.01.2026 - 17:32:12

Apple plant eine komplette Neuerfindung seines Assistenten Siri mit Googles Gemini-Technologie. Ein zweistufiges Update soll bis Herbst 2026 einen konversationellen Chatbot im Apple-Ökosystem etablieren.

Apple stellt seinen virtuellen Assistenten Siri auf den Kopf. Ein mehrstufiges Update mit generativer KI soll aus der oft kritisierten Stimme einen konversationellen Partner machen. Die vollständige Neuerfindung ist für Herbst 2026 geplant.

Dieser strategische Schwenk ist Apples entscheidender Schritt, um im Wettrennen um generative KI mit Konkurrenten wie Google und OpenAI gleichzuziehen. Siri soll über einfache Sprachbefehle hinauswachsen und zu einem dynamischen Assistenten auf iPhone, iPad und Mac werden. Das Ziel: Mit tief integrierter, kontextsensitiver Hilfe die innovative Vorreiterrolle zurückzuerobern.

Zwei Phasen bis zur Siri-Revolution

Apples Plan für Siri sieht zwei große Updates in 2026 vor. Die erste Phase startet voraussichtlich im Frühjahr mit iOS 26.4. Dieses Update bringt bereits fortschrittlichere KI-Fähigkeiten – etwa verbesserte Websuche oder die Analyse von Bildschirminhalten –, behält aber das bekannte Siri-Interface bei.

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Der eigentliche Paukenschlag folgt mit der intern „Campos“ genannten Komplettüberarbeitung. Diese zweite Phase ersetzt die alte Siri-Oberfläche durch ein vollwertiges Chatbot-Erlebnis, ähnlich wie ChatGPT oder Googles Gemini. Die Vorstellung wird für die WWDC im Juni erwartet, die öffentliche Veröffentlichung soll mit iOS 27 im September 2026 erfolgen.

Die Technik: Landmarken-Deal mit Google

Den Schwung für diese ehrgeizige Transformation liefert eine frisch besiegelte Partnerschaft mit Google. Apples nächste Generation von KI-Modellen wird auf Googles leistungsstarker Gemini-Technologie aufbauen. Diese mehrjährige Vereinbarung markiert einen bedeutenden Kurswechsel für Apple, das Kerntechnologien traditionell im eigenen Haus entwickelte.

Die Integration von Gemini soll das technische Fundament für Siris neue Konversationsfähigkeiten legen. Während Apple Intelligence weiter auf On-Device-Verarbeitung und die datenschutzorientierte Private Cloud Compute setzt, zeigt die Partnerschaft einen pragmatischen Weg, um schnell aufzuholen. Ein notwendiger Schritt, nachdem die Einführung der Apple-Intelligence-Features ab 2024 schleppender verlief als erhofft.

So soll der neue Siri funktionieren

Der neu gestaltete Siri verspricht ein grundlegend anderes Nutzererlebnis. Er soll kontinuierliche, natürliche Dialoge ermöglichen – kein stakkatoartiges Abarbeiten isolierter Befehle mehr. Dadurch kann der Assistent komplexe, mehrstufige Aufgaben bewältigen und den Kontext über eine gesamte Unterhaltung hinweg behalten.

Funktional will das „Campos“-Projekt Nutzer mit einer Suite generativer KI-Tools ausstatten. Dazu gehören das Durchsuchen des Webs, das Erstellen von Texten und Bildern, das Zusammenfassen von Dokumenten sowie die Analyse von Dateien. Der entscheidende Unterschied: die tiefe Verzahnung mit dem Apple-Ökosystem. Die KI soll nahtlos in Kern-Apps wie Mail, Fotos, Musik und Nachrichten arbeiten und auf persönliche Informationen wie Kalendereinträge zugreifen, um Aufgaben hochgradig individuell zu erledigen.

Aufholjagd im KI-Wettlauf

Die Überholung ist Apples klare Antwort auf die rasanten Fortschritte der Konkurrenz. Während Google, Meta und OpenAI bereits ausgefeilte Chatbots in ihre Plattformen integriert haben, stand Apple zunehmend unter Druck, nachzulegen. Das Unternehmen wechselt von der bisherigen Strategie, KI in einzelne Features einzubetten, hin zur Platzierung einer leistungsstarken Konversations-KI im Herz seiner Betriebssysteme.

Das eingeschränktere Frühjahrs-Update dient als Fundament, um Nutzer an einen schlaueren Assistenten zu gewöhnen. Doch alle Blicke richten sich auf die WWDC im Juni für die Enthüllung des Chatbot-Erlebnisses. Der Launch mit iOS 27 im Herbst wird zum Schicksalsmoment für Apple. Es geht nicht mehr nur darum, aufzuholen, sondern einen neuen Standard für KI-Integration zu setzen – gestützt auf die riesige Nutzerbasis und das einzigartig verzahnte Hardware-Software-Ökosystem.

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