Apple, Klapphandy

Apple plant offenbar zwei faltbare iPhones

02.02.2026 - 08:10:12

Apple entwickelt neben einem großen faltbaren iPhone auch ein kompaktes Klapphandy. Das 'iPhone Fold' soll 2026 erscheinen, während ein 'iPhone Flip' noch in früher Planung ist.

Apple verfolgt eine Doppelstrategie für den Einstieg in den Markt faltbarer Smartphones. Neben dem erwarteten faltbaren iPhone arbeitet der Konzern offenbar an einem kompakten Klapphandy.

Aktuelle Berichte aus der Tech-Branche deuten darauf hin, dass Apple nicht nur ein faltbares iPhone plant, sondern gleich zwei verschiedene Modelle. Während das sogenannte „iPhone Fold“ mit horizontalem Buch-Falz noch 2026 erwartet wird, soll nun auch ein vertikal klappbares „iPhone Flip“ in früher Entwicklung sein. Damit würde Apple direkt mit Samsungs Galaxy Z Flip konkurrieren.

Zwei Modelle für unterschiedliche Bedürfnisse

Der Technologie-Riese aus Cupertino scheint eine differenzierte Marktstrategie zu verfolgen. Das größere „iPhone Fold“ soll ein etwa 7,8 Zoll großes Innen-Display bieten – ideal für Produktivität und Medienkonsum. Es würde direkt mit Samsungs Galaxy Z Fold konkurrieren und voraussichtlich Ende 2026 erscheinen.

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Das neu in Erwägung gezogene „iPhone Flip“ zielt dagegen auf maximale Portabilität ab. Es würde sich wie ein klassisches Klapphandy zusammenfalten und damit besonders kompakt sein. Diese Strategie spiegelt den aktuellen Markt wider, wo große Faltgeräte Power-User ansprechen und kompakte Klappmodelle ein breiteres Publikum finden.

Klapphandy-Prototypen gab es schon früher

Interessant ist, dass Apple bereits 2024 mehrere Klapphandy-Prototypen entwickelt hatte, sich damals aber für die Priorisierung des größeren Faltmodells entschied. Die Wiederaufnahme des Konzepts deutet darauf hin, dass der Konzern mittlerweile von einer ausreichenden Marktnachfrage für verschiedene faltbare Formfaktoren überzeugt ist.

Allerdings betonen Insider, dass das Klapphandy-Projekt sich noch in einer sehr frühen Erkundungsphase befindet. Es sei keineswegs garantiert, dass das Gerät jemals auf den Markt kommt. Die Entwicklung läuft deutlich hinter dem fortgeschritteneren Buch-faltbaren iPhone her.

Technische Hürden und Marktchancen

Sollte Apple tatsächlich ein Klapphandy auf den Markt bringen, tritt es in einen bereits etablierten Wettbewerb ein. Samsung hat mit seiner Galaxy Z Flip-Serie eine starke Präsenz aufgebaut, und auch Motorola ist mit den modernen Razr-Geräten erfolgreich.

Dennoch könnte Apples Einstieg den gesamten Markt für faltbare Smartphones legitimieren und beschleunigen. Viele iOS-Nutzer, die bisher aus Treue zum Ökosystem nicht zu Android-Faltgeräten gewechselt sind, könnten so gewonnen werden.

Die größten technischen Herausforderungen bleiben die Haltbarkeit des Scharnier-Mechanismus und die Sichtbarkeit der Falz auf dem flexiblen Display. Apple ist bekannt dafür, Produktkategorien erst zu betreten, wenn es Schlüsselprobleme gelöst hat. Berichten zufolge arbeiten Zulieferer wie Samsung Display bereits an fortschrittlichen faltbaren Displays, die diese Probleme minimieren sollen.

Strategische Bedeutung für Apples Zukunft

Die Erkundung einer Doppelstrategie spiegelt einen breiteren Branchentrend wider: Da der Markt für herkömmliche Smartphones gesättigt ist, suchen Hersteller nach neuen Designs, um Upgrades anzukurbeln. Mit einem großen „Fold“ und einem kompakten „Flip“ könnte Apple zwei verschiedene Segmente des Premiummarkts bedienen.

Branchenanalysten sehen Apples Einstieg als Wendepunkt für die faltbare Technologie. Der Einfluss des Konzerns auf Verbrauchertrends und sein riesiges Ökosystem könnten Faltgeräte von Nischenprodukten zu einem Mainstream-Phänomen machen.

Der Erfolg des ersten „iPhone Fold“ wird wahrscheinlich den Zeitplan und die Umsetzbarkeit eines nachfolgenden Klappmodells bestimmen. Ein potenzielles „iPhone Flip“ wird frühestens für 2027 oder 2028 erwartet – falls es überhaupt jemals erscheint.

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