Apple, Foldable

Apple plant iPhone-Revolution mit Foldable und neuem Preis-Modell

21.01.2026 - 06:23:12

Apple plant für Herbst 2026 die Einführung eines faltbaren iPhones und verschiebt günstigere Modelle. Die Pro-Varianten starten zuerst, um höhere Preise für Premium-Konfigurationen zu kompensieren.

Apple stellt seine iPhone-Strategie auf den Kopf. Im September 2026 will der Konzern erstmals ein faltbares Smartphone lancieren und zugleich die Einführung günstigerer Modelle verschieben. Das geht aus aktuellen Berichten und Analysen der Lieferkette hervor.

Neuer Launch-Rhythmus: Pro-Modelle zuerst

Der Plan sieht eine geteilte Veröffentlichung vor. Im Fokus des Herbstes 2026 stehen die Spitzenmodelle iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das neuartige „iPhone Fold“. Die erschwinglicheren Varianten, das Standard-iPhone 18 und ein kostengünstigeres iPhone 18e, sollen dagegen erst im Frühjahr 2027 folgen.

Diese Verschiebung ist strategisch. Apple will seine innovativsten und profitabelsten Produkte in der umsatzstarken Weihnachtsaison ins Rampenlicht stellen. Ein Schritt, der die Markteinführungsstrategie des Konzerns nachhaltig verändern dürfte.

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Geschickte Preispolitik gegen steigende Kosten

Höhere Preise für Speicherchips, angetrieben durch die hohe Nachfrage der KI-Branche, zwingen Apple zum Handeln. Analysen großer Banken wie Citigroup oder Bank of America sehen Preiserhöhungen für die iPhone-18-Serie als fast unvermeidlich.

Doch statt einer pauschalen Anhebung plant Apple offenbar eine differenzierte Taktik. Der Einstiegspreis für die Modelle mit Basis-Speicher soll stabil bleiben. Die Zusatzkosten werden voraussichtlich auf die teureren Varianten mit 512 GB oder 1 TB Speicher umgelegt. So schützt Apple seine Marktanteile bei Einsteigern und verteuert vor allem Premium-Konfigurationen.

Das „iPhone Fold“: Apples teures Flaggschiff

Das Herzstück der Strategie ist das faltbare Smartphone. Sein Debüt im September 2026 würde Apple endgültig in diesen Wachstumsmarkt führen. Als ultra-premium Flaggschiff könnte es zwischen 1.900 und 2.300 Euro kosten.

Aktuelle Leaks zeichnen ein detailliertes Bild: Ein großer, faltbarer Hauptbildschirm von etwa 7,8 Zoll soll von Samsung Display geliefert werden. Bei geschlossenem Gerät dient ein externes Display von 5,3 bis 5,5 Zoll. Für die nötige Stabilität setzt Apple angeblich auf ein Gehäuse aus Titan und Aluminium sowie ein Scharnier aus einer speziellen „Liquidmetal“-Legierung.

Gemeinsame Power für Pro und Fold

Technisch werden die Pro-Modelle und das Fold eng verwandt sein. Beide sollen vom neuen A20 Pro-Chip profitieren, der voraussichtlich in einem fortschrittlichen 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Die Leistungs- und Effizienzsprünge, besonders für KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät, dürften beträchtlich ausfallen. Zudem wird für alle Premium-Modelle 2026 mit 12 GB RAM gerechnet.

Beim Design der iPhone-18-Pro-Modelle wird die „Dynamic Island“ schrumpfen. Möglich macht das die Integration von Face-ID-Sensoren unter dem Display. Die Frontkamera verbleibt wohl in einer kleineren, mittigen Pillen-Aussparung. Auch das Kamerasystem soll verbessert werden, womöglich mit einer Blende variabler Größe beim Hauptsensor.

Marktweitreichende Folgen der Strategie

Apples Neuausrichtung hat Signalwirkung für die gesamte Branche. Die gestaffelte Preispolitik könnte zum neuen Standard im Umgang mit volatilen Komponentenkosten werden. Und der Einstieg in den Foldable-Markt ist ein Wendepunkt.

Während Konkurrenten wie Samsung ihre Klapphandys bereits über mehrere Generationen verfeinert haben, bringt Apple mit seinem Ökosystem und dem Ruf für hochwertige Verarbeitung frischen Wind in die Kategorie. Die fokussierte Präsentation der Top-Modelle im Herbst unterstreicht, wo Apples Prioritäten liegen: im profitablen Premium-Segment.

Die Branche blickt gespannt auf den September 2026. Der Erfolg der Pro-Modelle und des ersten iPhone Fold wird nicht nur über die unmittelbaren Verkäufe entscheiden, sondern auch den Weg für die nachfolgenden Standard-Modelle im Frühjahr 2027 ebnen. Für Kunden wird die Wahl komplexer, aber auch vielfältiger.

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