Apple plant iPhone Air 2 noch für 2026 trotz Startschwierigkeiten
20.01.2026 - 20:44:12Apple drängt offenbar auf eine zweite Generation des dünnen iPhone Air noch in diesem Herbst – und widerspricht damit Berichten über eine Verschiebung. Das deutet auf einen strategischen Kurswechsel des Tech-Riesen hin.
Dienstag, 20. Januar 2026 – Neue Berichte aus der Lieferkette stellen die bisherige Planung für Apples Smartphone-Roadmap infrage. Demnach arbeitet der Konzern entgegen früherer Meldungen mit Hochdruck an einem Nachfolger für das iPhone 17 Air, der bereits im Herbst 2026 erscheinen soll. Ein schneller zweiter Wurf wäre überraschend, denn das Debüt des Ultraflachen im September 2025 verlief alles andere als glanzvoll.
Leaker widerspricht Verzögerungs-Berichten
Ausschlaggebend sind neue Informationen des bekannten Supply-Chain-Insiders Fixed Focus Digital. Dieser berichtete am 20. Januar auf der chinesischen Plattform Weibo, Feedback aus den Produktionslinien deute auf einen Start des „iPhone Air 2“ parallel zur iPhone-18-Serie im kommenden Herbst hin.
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Diese Timeline widerspricht direkt den vorherrschenden Analysen vom November 2025. Damach hatte Apple, angetrieben vom schwachen Marktstart des ersten Modells, die Entwicklung für 2026 gestoppt. Statt eine „Pause“ einzulegen, um die Schwächen auszubügeln, scheint Apple nun einen iterativeren Weg zu wählen. Der Leaker beschreibt das anstehende Modell als routinemäßiges Update mit nur moderaten Verbesserungen – keine umfassende Neukonstruktion.
Falls sich die Meldungen bewahrheiten, zeigt das: Apple will die „Air“-Baureihe im jährlichen Rhythmus etablieren. Das Ziel dürfte sein, die ultraflache Form erst einmal am Markt zu verankern, bevor 2027 größere Sprünge folgen.
Der holprige Start des iPhone 17 Air
Um die Bedeutung der neuen Gerüchte zu verstehen, lohnt ein Blick zurück. Apple lancierte das erste iPhone Air im Herbst 2025 als designgetriebene, premium-alternative zum Standard-iPhone. Es ersetzte das „Plus“-Modell und war mit gut 5 Millimetern Dicke ein technisches Statement.
Die Resonanz fiel verhalten aus. Bereits im Oktober 2025, nur Wochen nach dem Start, meldete Nikkei Asia, Apple habe die Produktionsaufträge stark gekürzt. Ressourcen wurden stattdessen auf die gefragteren Pro-Modelle umgelenkt.
Kritiker und Tester monierten die Kompromisse des schlanken Designs: nur eine einzelne Hauptkamera im Vergleich zum Triple-Setup der Pro-Varianten, eine kleinere Batterie mit spürbar kürzerer Laufzeit und thermische Probleme unter Last, die zu Drosselungen führten.
Widersprüchliche Signale aus der Industrie
Die Lage bleibt widersprüchlich. Während der aktuelle Leaker auf 2026 pocht, hatten andere prominente Stimmen dies zuletzt ausgeschlossen.
Bloomberg-Experte Mark Gurman analysierte Ende 2025, ein Update 2026 sei unwahrscheinlich. Die Namensgebung – einfach nur „iPhone Air“ ohne Jahreszahl – sei ein strategischer Schachzug gewesen, um das Gerät vom strikten Jahreszyklus zu entkoppeln. Das hätte den Ingenieuren mehr Zeit für dünnere Batterietechnologien und kompaktere Kamera-Module gegeben.
Auch The Information berichtete im November von einer Verschiebung auf 2027. Grund seien ambitionierte Upgrades wie ein Dual-Kamera-System und eine Vapor-Chamber-Kühlung gewesen, die für 2026 nicht rechtzeitig serienreif würden. Der Konflikt zwischen den aktuellen Produktionsgerüchten und diesen strategischen Analysen legt nahe: Apples Pläne waren bis zuletzt in Bewegung.
Was vom iPhone Air 2 zu erwarten ist
Sollte das Gerät tatsächlich diesen Herbst kommen, sind die Erwartungen zu dämpfen. Als „routinemäßiges Upgrade“ dürfte sich das Äußere kaum vom Vorgänger unterscheiden.
Der Fokus liegt auf internen Verbesserungen. Das Gerät wird aller Voraussicht nach mit dem neuen A20-Prozessor ausgestattet, der die gesamte iPhone-18-Generation antreibt. Der effizientere Chip könnte die Batterielaufzeit verbessern und thermische Probleme mildern – selbst ohne deutlich vergrößerten Akku.
Die größte offene Frage betrifft die Kamera. Bleibt das Gehäuse unverändert, könnte auch die Einzelkamera erhalten bleiben. Das würde das Air 2 in eine schwierige Marktposition bringen: Es müsste sich gegen Multi-Kamera-Konkurrenz und Apples eigene leistungsstärkere Pro-Modelle behaupten.
Mit einem raschen Nachfolger bekräftigt Apple sein Bekenntnis zum ultraflachen Format. Der Konzern scheint bereit, anfängliche Rückschläge in Kauf zu nehmen, um die Akzeptanz für diese Bauweise zu schaffen. Das langfristige Ziel dieser Produktlinie dürfte die Integration faltbarer Displays oder noch dünnerer Glasgehäuse sein, die für 2027 und darüber hinaus im Raum stehen. Die Lieferkette wird in den kommenden Monaten die entscheidenden Antworten liefern.
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