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Apple plant günstiges MacBook mit iPhone-Chip für 2026

10.01.2026 - 18:54:12

Apple will mit einem neuen Einsteiger-MacBook ab 599 Euro den Markt aufmischen. Ein geleakter iPhone-Prozessor soll für Leistung sorgen, während bei RAM und Anschlüssen gespart wird.

Apple will den Markt für günstige Laptops mit einem ungewöhnlichen Konzept aufmischen. Ein geleaktes Dokument zeigt: Statt eines M-Prozessors soll ein iPhone-Chip ein neues Einsteiger-MacBook antreiben – zu einem Kampfpreis ab 599 Euro.

Die Strategie: Bewährter iPhone-Chip für das MacBook

Das spektakulärste Detail der Enthüllungen ist die Wahl des Prozessors. Der neue Budget-Laptop soll nicht von einem M-Chip, sondern vom A18 Pro angetrieben werden – derselbe Prozessor, der im iPhone 16 Pro steckt. Laut Branchenberichten bietet der A18 Pro eine Leistung ähnlich dem M1, ist aber effizienter und in der Herstellung günstiger.

Die Strategie ist clever: Apple nutzt bewährte, in hohen Stückzahlen produzierte iPhone-Chips, um Kosten zu sparen. Der A18 Pro mit 6 CPU- und 6 GPU-Kernen soll für typische Alltagsaufgaben wie Surfen, Textverarbeitung und Videostreaming unter macOS völlig ausreichen. Das Gerät erhält wohl ein 12,9-Zoll-LCD-Display – eine Größe, die es näher an den iPad Air rückt als an das 13,6-Zoll-MacBook Air.

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Angriff auf den Chromebook-Markt

Mit einem Preis zwischen 599 und 699 Euro würde Apple seine aggressivste Preisstrategie seit über einem Jahrzehnt fahren. Bisher lag der Einstieg in die Mac-Welt bei 999 Euro für das MacBook Air. Der sub-700-Euro-Markt blieb Windows- und ChromeOS-Geräten überlassen.

Analysten sehen in einem 599-Euro-MacBook einen potenziellen „Chromebook-Killer“. Das Gerät zielt gezielt auf den Bildungssektor ab, wo Apple in den letzten Jahren Marktanteile verloren hat. Mit einem Premium-Gehäuse, einer langen Akkulaufzeit dank des effizienten Chips und dem vollständigen macOS-Ökosystem könnte Apple Schulen und Studierende zum Umstieg bewegen.

Die Kompromisse: Weniger RAM, langsamere Anschlüsse

Für den niedrigen Preis muss der Kunde Abstriche hinnehmen. Das Basismodell soll laut Berichten nur mit 8 GB Arbeitsspeicher ausgeliefert werden. In einer Zeit, in der 16 GB oft als Standard gelten, ist das mutig. Für die Zielgruppe und cloud-basierte Aufgaben könnte es dennoch reichen.

Auch bei den Anschlüssen wird gespart. Thunderbolt-Unterstützung wird es voraussichtlich nicht geben – eine Funktion, die für M-Chip-Macs Standard ist. Stattdessen sind zwei normale USB-C-Ports mit langsameren Datenraten geplant. Der Speicher beginnt wohl bei 128 GB, was viele Nutzer in die Arme von iCloud treiben dürfte.

Timing und Branchenauswirkungen

Die Pläne passen zu Apples bewährter „SE“-Strategie, die bereits bei iPhone und Apple Watch funktionierte: Bewährte Designs und Prozessoren recyclen, um preisbewusste Käufer zu erreichen. „Die Nutzung des A18 Pro ist ein Geniestreich in der Lieferketten-Effizienz“, heißt es in Branchenkreisen. „Apple kann bestehende Chip-Produktionslinien monetarisieren und ein leises, kühles und für 90 Prozent der Nutzer leistungsstarkes Gerät anbieten.“

Der Zeitpunkt ist entscheidend. Während das M1 MacBook Air langsam aus den Läden verschwindet, braucht Apple ein neues Einstiegsmodell. Ein Gerät für 599 Euro würde klar unter dem erwarteten M5 MacBook Air positioniert und so eine klare Produkthierarchie in der 2026er Linie schaffen.

Ausblick: Marktstart im Frühjahr 2026

Die Lieferketten deuten auf einen Start im Frühjahr 2026 hin, wahrscheinlich zwischen März und Mai. Das würde zu Apples typischen, auf den Bildungssektor ausgerichteten Präsentationen passen und die Verfügbarkeit für die Einkaufssaison zum Schul- und Unistart sichern.

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, könnte dieses „MacBook SE“ Apples meistverkaufter Computer werden. Es hätte das Potenzial, den gesamten Laptop-Markt umzukrempeln und Windows-Hersteller zu einer Neubewertung ihrer Budget-Strategien zu zwingen. Die Branche blickt nun gespannt auf Apples erwartete Veranstaltung im März für eine offizielle Bestätigung.

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