Apple Pay und Google Pay: So sicher ist mobiles Bezahlen wirklich
27.01.2026 - 06:11:12Mobiles Bezahlen mit Apple Pay und Google Pay ist oft sicherer als die klassische Kartenzahlung. Das zeigen aktuelle Analysen der zugrundeliegenden Technologien. Die Dienste schützen sensible Finanzdaten durch eine mehrschichtige Sicherheitsarchitektur.
Doch wie funktioniert dieser Schutz genau? Und wo lauern trotzdem Gefahren?
Das Geheimnis liegt im „Token“
Der Kern der Sicherheit ist die Tokenisierung. Dabei wird nicht Ihre echte Kartennummer an das Terminal gesendet. Stattdessen generiert das Smartphone eine verschlüsselte, einmalig verwendbare Ersatzzahl – den Token.
- Diese virtuelle Nummer ist für Händler nutzlos, falls sie abgefangen wird.
- Der Prozess minimiert das Risiko von Datenmissbrauch bei Sicherheitslücken im Handel erheblich.
Die physische Kartennummer wird dabei nie auf dem Gerät gespeichert. Sie wird durch eine gerätespezifische Kontonummer ersetzt, die in einem abgeschotteten Chip, dem Secure Element, liegt. Selbst wenn das Smartphone-Betriebssystem kompromittiert wird, bleiben die Daten in diesem Chip geschützt.
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Ihr Gesicht oder Fingerabdruck als Türsteher
Ein weiterer entscheidender Sicherheitsvorteil ist die zwingende Authentifizierung. Während kontaktlose Karten kleine Beträge oft ohne PIN freigeben, verlangen Apple Pay und Google Pay bei jeder Transaktion eine Bestätigung.
Diese erfolgt in der Regel über:
* Face ID (Gesichtserkennung)
* Touch ID (Fingerabdruck)
* Alternativ den Geräte-PIN oder das Entsperrmuster
Diese Zwei-Faktor-Authentifizierung – Besitz des Smartphones plus biometrisches Merkmal – stellt eine hohe Hürde für Unbefugte dar.
Der Mensch bleibt das größte Risiko
Die Technologie ist robust, doch ganz immun gegen Betrug sind die Dienste nicht. Die häufigste Bedrohung zielt nicht auf die Technik, sondern auf den Nutzer: Phishing-Angriffe.
Kriminelle versenden gefälschte E-Mails oder SMS, die vorgeben, von Ihrer Bank zu stammen. Sie fordern Sie auf, auf einen Link zu klicken und Daten auf einer gefälschten Seite einzugeben. Mit diesen Informationen versuchen Betrüger, Ihre Karte in ihrer eigenen digitalen Brieftasche zu hinterlegen.
Daher gilt: Klicken Sie niemals auf Links in unaufgeforderten Nachrichten und geben Sie niemals sensible Daten wie TANs preis.
So schützen Sie sich im Alltag
Um die Sicherheit voll auszuschöpfen, sollten Nutzer einige Grundregeln beachten:
- Smartphone absichern: Verwenden Sie stets eine starke PIN, ein komplexes Muster oder Biometrie.
- Software aktuell halten: Installieren Sie Updates für Betriebssystem und Apps umgehend, um Sicherheitslücken zu schließen.
- Bei Verlust sofort sperren: Deaktivieren Sie hinterlegte Karten umgehend über iCloud, Ihr Google-Konto oder die Sperr-Hotline der Bank.
- Konto im Blick behalten: Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen, um verdächtige Transaktionen schnell zu entdecken.
Staat und Hersteller: So wird bewertet
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bewertet das kontaktlose Bezahlen per Smartphone als sicher – vorausgesetzt, die grundlegenden Schutzmaßnahmen für das Gerät werden eingehalten.
Ein Unterschied zwischen Apple und Google liegt in der Kontrolle: Apple steuert das gesamte Ökosystem aus Hardware und Software und kann so eine einheitlich hohe Sicherheit garantieren. Bei Android-Geräten hängt die genaue Umsetzung vom jeweiligen Hersteller ab, doch die meisten modernen Geräte verfügen über vergleichbare Schutzmechanismen.
Die Übertragung per NFC (Near Field Communication) gilt als weiterer Pluspunkt: Der Funkstandard funktioniert nur auf wenige Zentimeter Distanz, was ein unbemerktes Abfangen der Daten praktisch unmöglich macht.
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