Apple macht gestohlene iPhones mit iOS 26 wertlos
24.01.2026 - 08:41:12Apple rüstet den Diebstahlschutz für iPhones massiv auf. Mit dem aktuellen Betriebssystem iOS 26 kombiniert der Konzern bewährte biometrische Sperren mit neuen, automatischen Sicherheitsupdates. Das Ziel: Gestohlene Geräte sollen für Kriminelle komplett nutzlos werden. Doch eine entscheidende Schwachstelle bleibt.
Die biometrische Festung
Den Grundstein legte Apple bereits Anfang 2024 mit der Funktion „Schutz für gestohlene Geräte“. Sie wehrt eine gängige Diebesmethode ab: das Ausspähen des Entsperrcodes. Ist die Funktion aktiv, gelten an unbekannten Orten strengere Regeln.
- Für den Zugriff auf Passwörter oder die Änderung der Apple-ID ist dann zwingend Face ID oder Touch ID nötig. Der Code allein reicht nicht mehr.
- Bei sensiblen Aktionen – wie dem Deaktivieren der Ortungsfunktion „Wo ist?“ – tritt eine ein-stündige Sicherheitsverzögerung in Kraft. Diese gibt Besitzern wertvolle Zeit, ihr Gerät zu sperren.
Unsichtbare Wächter im Hintergrund
Die größte Neuerung kommt mit iOS 26.1: die „Background Security Improvements“. Diese automatischen Updates schließen kritische Lücken, zum Beispiel im Safari-Browser, still im Hintergrund – ohne dass Nutzer etwas tun müssen.
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Das ist die Weiterentwicklung der früheren „Rapid Security Responses“, die noch manuell installiert werden mussten. Jetzt patcht das System proaktiv, bevor Kriminelle die Schwachstellen massenhaft ausnutzen können. Bei Problemen kann Apple fehlerhafte Updates zudem serverseitig zurückziehen.
Das größte Risiko sitzt vor dem Bildschirm
Trotz der Technik klafft eine riesige Lücke: die Nutzer selbst. Aktuell läuft nur etwa jedes sechste aktive iPhone mit iOS 26. Der Grund? Viele lehnen das neue „Liquid Glass“-Design ab und bleiben auf älteren Versionen.
Das hat Folgen. Erst im Dezember 2025 schloss Apple mit iOS 26.2 mehrere kritische Sicherheitslücken, die bereits aktiv ausgenutzt wurden. Wer Updates ignoriert, macht den Schutz des Herstellers wirkungslos.
Ein endloses Wettrüsten
Die Entwicklung bei Apple ist ein klassisches Katz-und-Maus-Spiel. Zuerst machte die Aktivierungssperre gestohlene Geräte unverkäuflich. Diebe reagierten und spähten Passcodes aus, um an Daten zu gelangen. Apples Antwort waren die biometrischen Sperren.
Die neuen Hintergrund-Updates sind der nächste Schritt. Sie sollen Lücken schließen, bevor Diebe sie überhaupt nutzen können. Das langfristige Ziel ist klar: Sicherheit wird zur unsichtbaren, automatischen Standardeinstellung. Bis dahin bleibt jedoch der Mensch das größte Sicherheitsrisiko.
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