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Apple MacBook Pro: M5-Chips starten im März

12.02.2026 - 06:30:11

Apple bringt im März neue MacBook Pros mit M5 Pro- und M5 Max-Chips auf den Markt. Die Chips nutzen eine neue Fertigungsstrategie für höhere Effizienz und Leistung.

Apple bereitet den nächsten großen Technologie-Coup vor: Neue MacBook Pro-Modelle mit den leistungsstarken M5 Pro- und M5 Max-Chips sollen bereits Anfang März auf den Markt kommen. Damit komplettiert der Konzern seine M5-Prozessor-Familie und setzt den Druck auf die PC-Konkurrenz weiter erhöht.

Strategischer Schwenk bei der Chip-Produktion

Das Besondere an den neuen Pro-Chips: Apple könnte erstmals eine gemeinsame Basis-Architektur für M5 Pro und M5 Max nutzen. Diese als „Chip Binning“ bekannte Strategie sortiert Prozessoren nach der Fertigung nach ihrer Leistungsfähigkeit. Die besten Exemplare werden zum M5 Max, leicht schwächere zum M5 Pro.

Ermöglicht wird dies durch eine neue 2.5D-Verpackungstechnologie (SoIC-mH). Sie soll die Produktionsausbeute erhöhen, die Wärmeleistung verbessern und mehr Flexibilität bieten. Für Apple wäre das ein klarer Kostenvorteil – und eine Abkehr von der bisherigen Praxis, Pro- und Max-Chips auf separaten Silizium-Platten zu fertigen.

Was die M5-Generation leisten soll

Der Basis-M5-Chip, seit Herbst 2025 in MacBook Pro und iPad Pro im Einsatz, hat mit seiner 3-Nanometer-Technologie bereits Maßstäbe gesetzt. Die Grafik- und KI-Leistung stieg im Vergleich zum M4 um bis zu 30 Prozent. Die M5 Pro- und M5 Max-Varianten sollen diese Leistung nun deutlich skalieren – mit mehr CPU- und GPU-Kernen für anspruchsvolle Profi-Anwendungen wie Videobearbeitung oder 3D-Rendering.

Neben den MacBook Pros wird der M5-Chip voraussichtlich auch ein aktualisiertes MacBook Air im ersten Quartal 2026 antreiben. Später im Jahr sollen ein neuer Mac Studio mit M5 Max und ein potenzieller M5 Ultra-Chip folgen. Code-Hinweise in macOS-Betaversionen untermauern diese Pläne.

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Wettlauf um die fortschrittlichsten Chips

Der Launch findet in einem angespannten Marktumfeld statt. Apples Haupt-Zulieferer TSMC fährt seine 3nm-Produktion hoch, um die enorme Nachfrage – nicht nur von Apple, sondern der gesamten KI-Branche – zu bedienen. Die sichere Versorgung mit diesen Spitzenchips ist für Apples Produkt-Roadmap entscheidend. Der historische Liefervorteil bei TSMC wird jedoch zunehmend kleiner.

Der Blick geht bereits weiter: Für das zweite Halbjahr 2026 werden die ersten MacBook Pros mit OLED-Touchscreens erwartet, möglicherweise angetrieben vom nächsten M6-Chip. Zudem arbeitet Apple offenbar an einer neuen, günstigeren MacBook-Kategorie, um mit A-Serie-Chips im Bildungs- und Einsteigermarkt gegen Chromebooks zu konkurrieren.

Der anstehende März-Update konzentriert sich vorerst auf das Innenleben. Ein größeres äußeres Redesign ist nicht geplant. Die Preise dürften auf dem Niveau der Vorgänger-Generation bleiben. Die Tech-Welt wartet nun auf das offizielle Wort aus Cupertino.

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