Apple M5 Max und Ultra: Code-Leak verrät neue Profi-Chips
05.02.2026 - 03:40:12In einem Code-Leak sind erstmals die kommenden Top-Prozessoren von Apple aufgetaucht. Die M5 Max und M5 Ultra könnten schon in wenigen Wochen neue Profi-Macs antreiben.
Die Hinweise fanden sich im iOS 26.3 Release Candidate, einer fast fertigen Entwicklerversion, die diese Woche verteilt wurde. Tech-Experten stießen dort auf die Chip-Kennungen „T6051“ und „T6052“. Sie folgen dem etablierten Muster des Konzerns: Die Plattformnamen „H17C“ und „H17D“ deuten klar auf die M5-Generation hin. Das „C“ steht historisch für die Max-Variante, das „D“ für die Ultra-Version. Damit ist der Weg für die nächste Hardware-Generation geebnet.
Ein Rätsel: Wo bleibt der M5 Pro?
Die Entdeckung wirft jedoch eine große Frage auf: Der Code enthält keinen Hinweis auf einen M5 Pro. Bisher starteten neue MacBook Pro-Modelle stets mit Pro- und Max-Chips. Das Fehlen der erwarteten Kennung „H17S“ sorgt für Spekulationen.
Hintergründen zufolge kommen mehrere Szenarien infrage. Vielleicht hat Apple seine Namensgebung geändert – was aber unwahrscheinlich ist. Denkbar ist auch, dass der M5 Pro aus diesem speziellen Software-Build ausgeklammert wurde. Die spannendste Theorie: Apple könnte die Strategie ändern und die kommenden MacBook Pros direkt mit M5 Max und M5 Ultra ausstatten. Das wäre ein Kraftakt für mobile Workstations.
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Countdown für neue MacBook Pros und Mac Studio
Der Fund ist ein starkes Indiz für einen baldigen Produktlaunch. Release Candidates werden typischerweise etwa eine Woche vor der finalen Software-Veröffentlichung ausgespielt. Der Rollout von macOS 26.3 wird daher mit Hardware-Neuvorstellungen in Verbindung gebracht.
Die M5-Chipfamilie soll erhebliche Leistungs- und Effizienzsprünge bringen. Apple setzt Berichten zufolge auf fortschrittliche Verpackungstechnologie von TSMC. Diese System-on-Integrated-Chips (SoIC)-Technik könnte für bessere Kühlung und höhere Dauerleistung sorgen.
Der M5 Max würde die Spitzenmodelle der 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook Pro generation antreiben. Der M5 Ultra ist traditionell für die Desktop-Klasse reserviert – vor allem für das Mac Studio. Dieses Modell erhielt kein M4-Update, ein Sprung zum M5 Ultra wäre also ein Quantensprung für Profis.
Was kommt wann?
Mit den aktuellen Release Candidates steht der finale Software-Release in ein bis zwei Wochen an. Das deutet auf eine Hardware-Ankündigung Ende Februar oder Anfang März hin. Erwartet werden vor allem neue MacBook Pro-Modelle als Botschafter der M5-Ära. Die Entdeckung des M5 Ultra nährt aber auch die Hoffnung auf ein längst überfälliges Mac Studio-Update. Die Tech-Welt blickt nun gespannt auf Cupertino.
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