Apple, Design

Apple klappt um: Neues Design für faltbares iPhone geleakt

02.02.2026 - 23:45:12

Ein detaillierter Leak zeigt Apples geplantes faltbares iPhone mit neuem Tastenlayout und der größten jemals verbauten Batterie. Das Gerät soll Schwachstellen der Konkurrenz gezielt adressieren.

Apple plant einen radikalen Bruch mit seinem klassischen iPhone-Design. Ein detaillierter Leak zeigt: Das lang erwartete faltbare Modell soll die größte Batterie aller Zeiten in einem iPhone beherbergen – und dafür gewohnte Bedienelemente verschieben.

Die Informationen stammen von einer historisch zuverlässigen Quelle und zeichnen das bisher klarste Bild von Apples Antwort auf die technischen Herausforderungen klappbarer Smartphones. Statt nur in den Markt einzutreten, will der Konzern offenbar die Erwartungen an die Kategorie neu definieren. Der Fokus liegt auf robuster Hardware und langer Laufzeit – zwei Schwachstellen vieler Konkurrenzprodukte der ersten Generation.

Revolution der Haptik: Tasten wandern nach oben

Die auffälligste Neuerung betrifft die Ergonomie. Die Lautstärketasten werden erstmals nicht auf der linken Gehäuseseite platziert. Stattdessen wandern sie – ähnlich wie beim iPad mini – an die obere Kante, rechts ausgerichtet. Die linke Seite bleibt damit völlig glatt und ohne physische Tasten.

Auf der rechten Seite verbleibt der Ein-/Ausschalter, der Touch ID für die biometrische Authentifizierung integrieren soll, sowie eine separate Kamera- oder KI-Taste. Dieser radikale Schnitt ist kein Design-Gag, sondern pure Ingenieurslogik. Das Hauptplatinenmodul sitzt laut Leak auf der rechten Seite. Durch die Verlagerung der Lautstärkeregler vermeiden Apples Entwickler, dass empfindliche Flachbandkabel durch das zentrale Scharnier geführt werden müssen – eine bekannte Schwachstelle, der „Flachbandkabel-Engpass“. So gewinnt Apple wertvollen Bauraum, den es fast vollständig der Bildschirmstruktur und einer größeren Batterie widmen kann.

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Streamlined-Design und schwarze Kamera-Insel

Auch zu Optik und Kamera liegen nun konkretere Details vor. Die Frontkamera soll über ein einziges Loch im Display zugänglich sein, was den Dynamic Island kleiner und unauffälliger macht. Auf der Rückseite wird das Kamerasystem in einem plateauartigen Modul untergebracht, das an dasDesign des iPhone Air erinnert.

Es beherbergt zwei horizontal angeordnete Linsen, ein Mikrofon und den Blitz. Auffällig: Die gesamte Kamera-Insel soll in schwarzer Farbe gehalten sein und nicht wie der Rest des Gehäuses lackiert werden. Als Farboption ist bislang nur Weiß bestätigt, zur Markteinführung wird mindestens eine weitere Farbe erwartet. Die Bildschirmgrößen bestätigt dieser Leak nicht, doch die Branche geht von einem entfalteten Innen-Display von etwa 7,8 Zoll und einem äußeren Cover-Display von rund 5,5 Zoll aus.

Die Batterie-Revolution im Inneren

Ein zentrales Thema des Leaks ist die maximale Akku-Kapazität. Die innovative interne Struktur und die platzsparende Tasten-Anordnung sollen den Einbau der größten Batterie ermöglichen, die je in einem iPhone verbaut wurde. Das wäre ein gewichtiges Verkaufsargument und adressiert direkt den häufigsten Kritikpunkt an bestehenden Falt-Handys: die schwache Laufzeit.

Hinter dieser Fokussierung stehen Jahre Forschung. Apples umfangreiches Patent-Portfolio zeigt Entwicklungen zu flexiblen und segmentierten Batteriezellen, die speziell für faltbare Anwendungen gemacht sind. Statt bestehende Akkus anzupassen, hat Apple offenbar eine eigene Lösung entwickelt, die den Stress tausender Faltvorgänge aushält, ohne Sicherheit oder Leistung zu opfern. Diese Strategie ist typisch Apple: Der Konzern betritt ein Produktsegment erst, wenn er einen deutlichen technologischen Vorsprung bieten kann.

Späte Markteinführung mit klarem Fokus

Apples erwarteter Markteintritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Rivale wie Samsung bereits mehrere Geräte-Generationen vorweisen. Die lange Wartezeit erlaubte es Apple, die Schwachstellen der Konkurrenz genau zu studieren: Haltbarkeit des Scharniers, sichtbare Falten im Display, Akkulaufzeit. Der geleakte Entwurf legt nahe, dass Apple diese Probleme gezielt angeht. Die Verlagerung der Tasten ist ein pragmatischer Engineering-Entscheid für mehr Langzeit-Zuverlässigkeit.

Berichten zufolge denkt Apple bereits weiter. Während das erste Modell ein „Buch“-Format haben soll, erwägt das Unternehmen ein Klapphandy im „Flip-Phone“-Stil als möglichen Nachfolger. Das deutet darauf hin, dass Apple im Falt-Segment genug Potenz für mehrere Formfaktoren sieht – ähnlich wie bei der Standard-iPhone-Palette.

Ausblick: Start im Herbst 2026

Das faltbare iPhone wird allgemein für den Herbst 2026 erwartet, vermutlich parallel zum iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Sein Debüt dürfte den gesamten Markt für faltbare Geräte beleben, etablierten Playern ernsthafte Konkurrenz machen und die Innovation in der Branche weiter anheizen.

Auch wenn der Leak ein detailliertes Bild zeichnet, könnten sich Apples Pläne bis zum offiziellen Start noch ändern. Die Informationen deuten jedoch auf ein durchdacht konstruiertes Gerät hin, das Haltbarkeit und Akkulaufzeit in den Vordergrund stellt – Kerneigenschaften des Apple-Ökosystems. Für Verbraucher, die bislang abwarteten, könnte dieser methodische Ansatz endlich das ausgereifte und zuverlässige Falt-Erlebnis liefern, auf das sie gewartet haben.

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