Apple iPhone 18: Premium-Modelle kommen zuerst, Basis-Versionen verzögert
21.01.2026 - 10:45:12Apple bricht mit einer jahrzehntealten Tradition und verschiebt den Launch seiner Massenmodelle. Das hat Konsequenzen für Kunden, die Börse und die gesamte Smartphone-Branche.
In einem historischen Strategiewechsel wird Apple seine iPhone 18-Serie gestaffelt auf den Markt bringen. Das berichten führende Branchenanalysten nach Auswertung von Lieferketten-Daten und Investoren-Notizen. Demnach werden im September 2026 ausschließlich die Premium-Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sowie das lang erwartete „iPhone Fold“ vorgestellt. Die volumenstarken Standardmodelle „iPhone 18“ und „iPhone 18e“ folgen erst ein halbes Jahr später, im Frühjahr 2027.
Strategischer Bruch mit der September-Tradition
Seit Jahren präsentiert der Konzern aus Cupertino jedes Jahr im Herbst seine gesamte neue iPhone-Generation. Diese starre Release-Strategie gehört nun der Vergangenheit an. Der gestaffelte Launch soll mehrere Probleme lösen: Er entlastet die überforderten Lieferketten und erlaubt es Apple, die Marketing-Botschaft klar zu trennen.
„Indem man die High-End-Modelle zuerst herausbringt, kann sich die gesamte Aufmerksamkeit auf die Spitzentechnologie lenken“, erklärt ein Branchenbeobachter. Narrative um den neuen A20-Chip oder das faltbare Display würden nicht durch die Einführung günstigerer Modelle verwässert. Gleichzeitig atmen Zulieferer wie Foxconn auf, die nicht mehr vier komplett neue Modelle gleichzeitig in der hektischen Weihnachtsquartals-Produktion stemmen müssen.
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Analysten uneins über Auswirkungen auf Absatzzahlen
Die Ankündigung des gestaffelten Launches spaltet die Analystengemeinde. Während Jeff Pu von einem leichten Wachstum der iPhone-Absätze um 2% auf rund 250 Millionen Einheiten im Jahr 2026 ausgeht, sieht die International Data Corporation (IDC) einen temporären Rückgang um 4,2% voraus.
Der Grund: Die absatzstarken Basis-Modelle fehlen im Weihnachtsgeschäft 2026 komplett. Die IDC betont jedoch, dass es sich um eine zeitliche Verschiebung, nicht um ein Nachfrageproblem handelt. Für 2027 prognostizieren sie ein kräftiges Plus von 5,4%, sobald die nachgeholten Standard-iPhones auf den Markt kommen. Für Apple könnte dieser „Push-Pull“-Effekt die extremen saisonalen Schwankungen in der Bilanz glätten – ein lang gehegtes Ziel des Konzerns.
„iPhone Fold“ wird zum neuen Flaggschiff
Das mit Spannung erwartete Falt-Handy soll der Star der Herbst-Show 2026 werden. Technische Leaks beschreiben ein klappbares „Book-Style“-Gerät mit einem 7,6-Zoll-Innendisplay und einem 5,3-Zoll-Außenbildschirm. Eine Besonderheit: Anstelle von Face ID soll ein seitlich angebrachter Touch ID-Sensor zur Entsperrung dienen – eine technische Notwendigkeit aufgrund der ultradünnen Bildschirmränder.
Das „iPhone Fold“ wird voraussichtlich den „Pro Max“ als teuerstes Modell im Portfolio ablösen. Experten werten den für 2026 geplanten Markteintritt als Apples späte, aber entschlossene Antwort auf Samsung und Google. Der Konzern hat sich bewusst Zeit gelassen, um die Kinderkrankheiten der Falttechnologie zu umgehen und ein nahezu „faltenfreies“ Erlebnis liefern zu können.
Technik-Leaks: A20-Chip und unsichtbarer Face ID-Sensor
Neben dem Zeitplan sickerten auch Details zu den Pro-Modellen durch. Diese werden vom A20-Chip auf Basis eines fortschrittlichen 2-Nanometer-Prozesses angetrieben. Der Leistungssprung ist essenziell für neue KI-Fähigkeiten, die mit iOS 20 eingeführt werden sollen.
Ein weiteres Highlight: Die Pro-Modelle könnten endlich das „All-Screen“-Design verwirklichen. Lieferanten berichten von einer erfolgreich implementierten Under-Display Face ID-Technologie. Sie würde die „Dynamic Island“-Aussparung überflüssig machen und entweder ein winziges Loch für die Frontkamera oder gar eine komplett ununterbrochene Display-Oberfläche ermöglichen. Die Standard-iPhones 18 werden dagegen voraussichtlich bei der Dynamic Island bleiben – eine weitere Abgrenzung zur Pro-Klasse.
Ein kalkuliertes Risiko mit Langzeitwirkung
Die Entscheidung für einen gestaffelten Launch ist ein gewagtes Spiel. Apple wettet darauf, dass Kunden auf ihr Wunschmodell warten, anstatt in der Zwischenzeit zur Konkurrenz abzuwandern. Die Strategie ähnelt dem „Tick-Tock“-Zyklus aus anderen Industriesektoren und könnte den durchschnittlichen Verkaufspreis (ASP) in der lukrativen Weihnachtszeit erhöhen.
Gleichzeitig bekommt Apple mit dem Frühjahrslaunch 2027 ein neues Werkzeug an die Hand, um das traditionell schwache zweite Quartal anzukurbeln. Während die Branche diese Prognosen verdaut, richtet sich der Blick bereits auf das Frühjahr 2026. Dann wird voraussichtlich das iPhone 17e debütieren – ein budgetfreundliches Modell, das die Lücke bis zur Ankunft des iPhone 18 schließen soll. Eine Botschaft ist klar: Die Ära des einen, großen iPhone-Launches im September ist vorbei.
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