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Apple Home: Letzte Frist für Smart-Home-Upgrade

04.02.2026 - 22:13:12

Apple stellt den Support für die veraltete Home-Architektur ein. Nutzer müssen bis zum 10. Februar 2026 aktualisieren, um weiterhin Zugriff auf Geräte und Automatisierungen zu behalten.

Ab dem 10. Februar droht Nutzern der alten Apple-Home-Architektur der Zugriff auf ihr vernetztes Zuhause. Das Unternehmen hat eine finale Erinnerung verschickt und setzt damit einen Schlusspunkt unter eine mehrjährige Übergangsphase. Wer nicht aktualisiert, riskiert defekte Geräte, verlorene Automatisierungen und den kompletten Ausfall seiner Smart-Home-Steuerung.

Ende der Gnadenfrist für alte Systeme

Der Countdown läuft: In weniger als einer Woche, am 10. Februar 2026, stellt Apple den Support für die veraltete Home-Architektur endgültig ein. Die ursprünglich für Herbst 2025 geplante Frist war bereits einmal verlängert worden. Nun ist klar: Nach diesem Datum funktionieren Smart-Home-Accessoires möglicherweise nicht mehr, Automatisierungen brechen ab und der Zugriff via Home-App könnte komplett verloren gehen.

Die neue Architektur war erstmals mit iOS 16.2 verfügbar, wurde aber wegen Stabilitätsproblemen zurückgezogen. Seit der Wiederkehr mit iOS 16.4 im März 2023 war das Update optional. Diese Übergangsphase ist nun vorbei. Apple drängt alle verbliebenen Nutzer per E-Mail-Benachrichtigung zum Handeln, um weiterhin Sicherheitsupdates und Performance-Verbesserungen zu erhalten.

Mehr als nur ein Pflichtupdate: Das bringt die neue Architektur

Warum der Wechsel unverzichtbar ist? Die neue Architektur soll das gesamte Smart-Home-Erlebnis grundlegend verbessern. Apple verspricht mehr Zuverlässigkeit und Effizienz, besonders für Haushalte mit vielen Geräten. Der Clou: Ein zentraler Home-Hub – wie ein HomePod oder Apple TV – überwacht kontinuierlich den Status aller Accessoires. Das soll lästige „Gerät antwortet nicht“-Meldungen reduzieren und die Ladezeiten der App verkürzen.

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Doch es geht nicht nur um Stabilität. Moderne Features sind exklusiv der neuen Architektur vorbehalten. Dazu gehören verbesserte Gastzugriffe, eine Aktivitätshistorie für Geräte und die Unterstützung neuer Gerätekategorien wie Matter-fähige Saugroboter. Wer nicht aktualisiert, verpasst nicht nur diese Funktionen, sondern auch wichtige Sicherheitspatches.

So klappt der Wechsel – das müssen Nutzer beachten

Der Update-Prozess ist simpel: In der Home-App unter „Home-Einstellungen“ und „Software-Update“ prüfen Nutzer ihren Status. Steht dort „Dieses Zuhause und alle Accessoires sind auf dem neuesten Stand“, ist alles erledigt. Ansonsten führt ein Assistent durch den Wechsel.

Allerdings gibt es zwingende Voraussetzungen. Alle Apple-Geräte, die auf das Zuhause zugreifen – also iPhones, iPads, Macs, Apple Watches und Apple TVs – müssen mindestens iOS 16.2, iPadOS 16.2, macOS 13.1, watchOS 9.2 oder tvOS 16.2 ausführen. Schon ein einziges veraltetes Gerät im Netzwerk, auch von eingeladenen Nutzern, blockiert das gesamte Update.

Eine entscheidende Änderung: iPads können nicht mehr als Home-Hub dienen. Für Fernzugriff und Automatisierungen ist nun ein dedizierter HomePod, HomePod mini oder Apple TV nötig.

Strategischer Schritt in die Matter-Zukunft

Apples Durchsetzung der neuen Architektur ist kein isolierter Schritt. Sie steht im Kontext der breiteren Einführung des Matter-Standards, der eine bessere Interoperabilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller verspricht. Die neue Architektur ist die Grundlage für volle Matter-Unterstützung. Mit dem verpflichtenden Update stellt Apple sein Ökosystem für die nächste Welle der Smart-Home-Technologie fit.

Der 10. Februar markiert somit einen Wendepunkt für Apples Smart-Home-Plattform. Nach einer langen, teils holprigen Übergangsphase schafft das Unternehmen die Voraussetzung für eine stabilere und funktionsreichere Zukunft. Nutzer, die noch zögern, sollten in den kommenden Tagen die Kompatibilität prüfen – sonst steht ihr vernetztes Zuhause womöglich still.

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