Apple: Französisches Gericht bestätigt Datenschutz-Funktion
22.01.2026 - 03:10:12Ein französisches Gericht hat die umstrittene Datenschutzfunktion App Tracking Transparency (ATT) von Apple bestätigt. Die Entscheidung sichert iPhone-Nutzern in Frankreich weiterhin die Kontrolle darüber, ob Apps ihr Verhalten über Unternehmensgrenzen hinweg verfolgen dürfen. Das Urteil fällt in eine Zeit erhöhter Sicherheitsbedenken und unterstreicht die Bedeutung proaktiver Privatsphäre-Einstellungen.
ATT bleibt Pflicht: Klare Abfrage statt stiller Verfolgung
Im Kern der Entscheidung steht die ATT-Funktion, die Apple 2021 einführte. Sie zwingt Apps, Nutzer explizit um Erlaubnis zu fragen, bevor sie deren Aktivitäten für personalisierte Werbung verfolgen können. Die einfache Abfrage „Erlauben“ oder „Aufforderung zum Nicht-Verfolgen“ erscheint beim ersten Öffnen einer App. Wählt der Nutzer Letzteres, wird der Zugriff auf die Werbe-ID des Geräts blockiert.
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Die Klage, unterstützt von Werbetreibenden, argumentierte mit Umsatzeinbußen durch eingeschränkten Datenzugriff. Das Pariser Gericht gab jedoch Apple recht. Die Botschaft für Nutzer ist klar: Diese Abfragen ernst zu nehmen und Tracking oft zu verweigern, ist ein wirksames Mittel, um den digitalen Fußabdruck zu verkleinern.
Erste Schritte: Diese App-Berechtigungen sind entscheidend
Neben ATT bietet das iPhone detaillierte Kontrolle über den Zugriff auf Daten und Hardware. Jede neu installierte App fragt Berechtigungen ab – hier sollte man genau hinschauen. Alle Einstellungen lassen sich später unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit anpassen.
Zu den wichtigsten Berechtigungen gehören:
* Ortungsdienste: Die Wahl zwischen „Nie“, „Beim Verwenden der App“ oder „Immer“ ist zentral. „Beim Verwenden der App“ ist für die meisten Anwendungen die sicherste und praktikabelste Option.
* Kamera & Mikrofon: Hier ist Zurückhaltung geboten. Zugriff sollte nur Apps erhalten, die diese Funktionen zwingend benötigen, wie Video-Chat- oder Foto-Apps.
* Fotos & Kontakte: Besser nur ausgewählte Fotos freigeben als die ganze Bibliothek. Bei Kontakten sollte man sich fragen, ob man sein gesamtes Adressbuch einem Drittanbieter anvertrauen möchte.
Profi-Tools: Transparenzbericht und System-Updates
Für fortgeschrittene Nutzer lohnt der Blick in den App-Datenschutzbericht unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit. Dieser zeigt, wie oft Apps auf sensible Daten wie den Standort zugegriffen haben und welche Netzwerkaktivitäten sie ausführen. So lassen sich datenhungrige Apps identifizieren.
Ebenso wichtig sind regelmäßige iOS-Updates. Anfang 2026 wurden etwa kritische Sicherheitslücken im Safari-Browser entdeckt, die Apple durch Patches geschlossen hat. Cybersicherheitsexperten betonen: Aktuelle Software ist eine Grundvoraussetzung für Schutz, unabhängig von allen Nutzereinstellungen.
Globale Debatte: Der Kampf um Daten geht weiter
Das französische Urteil ist ein Sieg für Datenschutzbefürworter und stärkt Apples Position als privacy-orientierte Marke. Doch der Konflikt ist nicht beendet. In anderen EU-Ländern wie Deutschland und Italien steht die ATT-Funktion weiter unter regulatorischer Beobachtung. Der Balanceakt zwischen Nutzerprivatsphäre und dem Geschäftsmodell „kostenloser Apps durch Werbung“ bleibt eine globale Herausforderung.
Für neue iPhone-Besitzer bedeutet das: Datenschutz ist keine Einmal-Einstellung. Regelmäßige Kontrolle der App-Berechtigungen, besonders nach Updates, ist essenziell. Die Kombination aus bewusster Einwilligung, aktueller Software und gesundem Misstrauen gegenüber Datenanfragen bildet die beste Verteidigung in einer vernetzten Welt.
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