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Apple arbeitet an ultradünnem Face ID für nahtlose iPhones

27.01.2026 - 16:42:12

Apple entwickelt einen deutlich kompakteren Face ID-Sensor. Das ist der Schlüssel zum ersten iPhone mit komplett unsichtbarer Frontkamera und ohne Display-Ausschnitt. Die Technologie könnte bereits 2026 in den Pro-Modellen debütieren.

Seit Jahren arbeitet Apple an einem Smartphone mit völlig unterbrochener Bildschirmfläche. Das größte Hindernis war bisher das TrueDepth-Kamerasystem für Face ID. Es benötigt viel Platz für Projektor, Infrarotkamera und Beleuchtung. Neue Berichte aus der Lieferkette deuten nun auf einen Durchbruch hin: Ein ultradünnes Face ID-Modul soll entwickelt werden.

Dieser miniaturisierte Sensor könnte vollständig unter dem Display verschwinden. Damit würde der berühmte Dynamic Island oder jeder andere sichtbare Ausschnitt überflüssig. Für Apple wäre das die Erfüllung einer langjährigen Design-Vision. Doch die technischen Hürden sind enorm, denn die Gesichtserkennung muss genauso sicher und schnell bleiben.

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Mehr Platz für bessere Kameras im iPhone Air 2

Die neue Technologie hat auch ganz praktische Vorteile für aktuelle Modelle. Laut Insidern soll das kompakte Face ID-System zunächst im nächsten iPhone Air 2 zum Einsatz kommen. Der schlanke Sensor würde wertvollen Bauraum im Inneren freimachen.

Dieser Raum könnte für eine zweite Rückkamera genutzt werden – eine Ultraweitwinkel-Linse. Das aktuelle iPhone Air muss sich aus Platzgründen mit nur einer Hauptkamera begnügen. Mit dem dünneren Face ID-Modul könnte Apple das Fotografie-Potenzial deutlich steigern, ohne das elegante, flache Design opfern zu müssen. Ein klassischer Kompromiss würde so elegant aufgelöst.

iPhone 18 Pro: Erster Schritt mit halb verstecktem Sensor

Der größte visuelle Wandel steht wohl den Pro-Modellen bevor. Berichte deuten darauf hin, dass das iPhone 18 Pro im September 2026 einen wichtigen Meilenstein setzen wird. Erstmals sollen Teile des Face ID-Systems unter dem Display liegen.

Konkret soll der Flood Illuminator, die Beleuchtungseinheit, unsichtbar werden. Das würde den Dynamic Island deutlich schrumpfen lassen – um bis zu 35 Prozent in der Breite. Für Nutzer wäre das ein sichtbarer Fortschritt hin zu einem immersiveren Display. Die komplexere Infrarotkamera bliebe vorerst noch sichtbar. Es handelt sich also um einen hybriden, schrittweisen Ansatz.

Warum Apple diesen Weg geht

Andere Hersteller experimentieren zwar schon länger mit Unter-Display-Kameras, doch oft leiden Bildqualität oder Sicherheit. Apple ist bekannt dafür, neue Technologien erst dann einzuführen, wenn sie in Masse und ohne Kompromisse funktionieren. Die schrittweise Verkleinerung und Verlagerung von Face ID folgt dieser Philosophie.

Die Entwicklung hat Strahlkraft über das iPhone hinaus. Beobachter spekulieren, dass die ultradünnen Sensoren später auch in MacBooks den aktuellen Notch ersetzen könnten. Dort würde Face ID dann endlich Einzug halten – unsichtbar integriert.

Die Ära des nahtlosen iPhone-Displays beginnt nicht mit einem Paukenschlag, sondern mit einer schrumpfenden Insel. Doch jeder Millimeter, den der Dynamic Island weicht, bringt Apple seinem großen Ziel näher: dem Smartphone, das nur noch Bildschirm ist.

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