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Apple AirPods Pro 3: Kamera-Ohrhörer sollen die Welt erklären

04.01.2026 - 07:31:12

Apple entwickelt AirPods Pro 3 mit Infrarotkameras und H3-Chip für Echtzeit-Erkennung der Umgebung. Die Software iOS 26.3 erweitert die visuelle KI, was Analysten als Wachstumsmotor bewerten.

Apple stattet seine Spitzen-Ohrhörer offenbar mit Infrarotkameras aus. Zusammen mit Software-Updates entsteht so ein unsichtbares AR-Ökosystem, das die reale Welt in Echtzeit erklärt.

Infrarot-Sensoren für die nächste KI-Generation

Der größte technologische Sprung betrifft die Hardware. Branchenbeobachter wie Mark Gurman von Bloomberg berichten, dass Apple eine Premium-Version der kommenden AirPods Pro 3 mit Infrarotkameras entwickelt. Diese sollen ähnlich wie das Face-ID-System im iPhone die Umgebung erfassen. Ein neuer H3-Chip in den Ohrhörern verarbeitet die Daten dann direkt, um Latenzzeiten zu minimieren.

Die praktische Anwendung ist eine Erweiterung der bestehenden Visual Look Up-Funktion. Bisher muss man dafür das iPhone-Kameraobjektiv auf ein Objekt richten. Künftig könnten die AirPods allein erkennen, wohin der Nutzer blickt – sei es auf das Brandenburger Tor oder eine seltene Pflanze. Eine Audio-Erklärung von Siri würde dann direkt ins Ohr flüstern. Dies wäre ein entscheidender Schritt hin zu einer „unsichtbaren“, bildschirmlosen künstlichen Intelligenz.

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iOS 26.3 schärft den digitalen Blick

Parallel zur Hardware arbeitet Apple an der Software. Die aktuelle Beta-Version von iOS 26.3, deren Veröffentlichung für Ende Januar 2026 erwartet wird, verfeinert die visuelle Erkennung erheblich. Die Technologie soll nun präziser zwischen optisch ähnlichen Pflanzenarten unterscheiden und sogar den Gesundheitszustand einer Pflanze anhand von Blattverfärbungen analysieren können.

Zudem ist die Funktion enger mit Drittanbieter-Apps verknüpft. Wird ein Wahrzeichen erkannt, kann Visual Look Up direkt Bewertungen und Highlights aus Reise-Apps einblenden. Aus einem passiven Identifikationswerkzeug wird so eine aktive Entdeckungsplattform für Reisende und Naturfreunde.

Der große Sprung: Von iOS 18 direkt zu iOS 26

Hinter diesen Updates steht eine strategische Neuausrichtung. Apple vollzog 2025 einen bemerkenswerten Versionssprung: Statt iOS 19 erschien direkt iOS 26. Diese Umbenennung war mehr als kosmetisch. Sie markiert den vollständigen Übergang zu einer auf On-Device-KI basierenden Software-Architektur.

Anders als Wettbewerber, die auf Cloud-Lösungen setzen, verarbeitet Apple Daten verstärkt lokal auf dem Gerät. Dies ermöglicht nicht nur Geschwindigkeitsvorteile, sondern auch höchste Privatsphären-Standards. Das „Enhanced Visual Search“-Protokoll anonymisiert beispielsweise Standortdaten, wenn es eine Sehenswürdigkeit in einer globalen Datenbank nachschlägt. Dieser datenschutzfreundliche Ansatz ist ein zentrales Verkaufsargument im iOS-26-Ökosystem.

Neue Märkte für Apple Services

Die Kombination aus kamera-tragenden Ohrhörern und intelligenter Software zeigt, wie Apple ein umfassendes AR-Ökosystem abseits der Datenbrille „Vision Pro“ aufbaut. Es ist ein subtiler, audio-zentrierter Ansatz für erweiterte Realität.

Anleger bewerten diese Pläne positiv. Analysten der Investmentbank Evercore ISI haben jüngst ihre Kursziele für Apple-Aktien angehoben. Sie sehen in den KI-Innovationen einen „erheblichen Wachstumsmotor“ für 2026. Potenzielle Partnerschaften mit Reiseveranstaltern, botanischen Gärten oder Bildungsplattformen könnten zudem neue Umsatzquellen im lukrativen Services-Bereich erschließen.

Die öffentliche Freigabe von iOS 26.3 wird der erste Praxistest für die verbesserten Fähigkeiten sein. Für Nutzer bedeutet es: Der simple Blick auf die reale Welt wird zunehmend zu einer datengesättigten, interaktiven Erfahrung.

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