Android-Diebstahlschutz: Google gibt Nutzern mehr Kontrolle
03.02.2026 - 22:30:12Google stattet seine Android-Diebstahlschutzfunktionen mit einem neuen Kontrollschalter aus. Nutzer können künftig eine automatische Sperre nach zu vielen Fehlversuchen gezielt deaktivieren. Das Update bringt zudem härtere Strafen für Brute-Force-Angriffe.
Neuer Schalter für die Sperr-Automatik
Die wichtigste Neuerung ist ein separater Ein-/Ausschalter für die „Failed Authentication Lock“. Diese Funktion sperrt den Bildschirm automatisch, wenn jemand zu oft beim Entsperren oder in Apps scheitert. Bisher ließ sie sich nicht direkt abschalten.
Ab Android 16 finden Nutzer die Option unter Einstellungen > Sicherheit & Datenschutz > Geräteentsperrung > Diebstahlschutz. Sicherheitsexperten raten zwar vom Abschalten ab – der Schalter bietet aber eine Lösung für Situationen, in denen die Automatik stört. Etwa, wenn Kinder wiederholt falsche Codes eingeben.
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Härtere Strafen für Code-Knacker
Parallel zum neuen Schalter verschärft Google die Regeln für Brute-Force-Angriffe. Nach mehreren falschen Eingaben von PIN, Muster oder Passwort verlängert sich die Sperrzeit jetzt deutlich. Das macht systematisches Ausprobieren praktisch unmöglich.
Eine clevere Anpassung schützt dabei die Nutzer selbst: Identische Fehleingaben zählen nicht mehr zum Limit der Versuche. So sperrt sich das Gerät nicht, wenn ein Kind immer das gleiche falsche Muster tippt. Für echte Angreifer sinkt die Zahl möglicher Rateversuche in einem gegebenen Zeitraum jedoch drastisch.
KI erkennt Diebstahl in Echtzeit
Die „Failed Authentication Lock“ ist nur ein Teil von Googles Schutzsystem. Das Herzstück ist die „Theft Detection Lock“. Sie nutzt KI und Sensoren, um diebstahltypische Bewegungen zu erkennen.
- Flucht-Erkennung: Wenn das Smartphone jemandem entrissen wird und der Dieb zu Fuß, per Fahrrad oder Auto flieht, sperrt sich der Bildschirm sofort.
- Offline-Schutz: Die „Offline Device Lock“ aktiviert sich, wenn ein Gerät längere Zeit vom Internet getrennt wird – ein Trick, um Ortungsfunktionen zu umgehen.
Diese automatischen, proaktiven Maßnahmen sollen gestohlene Geräte für Kriminelle wertlos machen, noch bevor der Besitzer den Diebstahl überhaupt bemerkt.
Mehr Biometrie für Dritt-Apps
Das Update dehnt den biometrischen Schutz auch auf weitere Anwendungen aus. Banking-Apps und Passwort-Manager von Drittanbietern können nun leichter die Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung für Anmeldungen nutzen. Das stärkt die Sicherheit im gesamten Android-Ökosystem.
Googles Strategie ist klar: Das Unternehmen setzt auf KI-gestützte, automatische Sperren, die im Moment des Diebstahls greifen. Gleichzeitig gibt der neue Kontrollschalter Nutzern mehr Flexibilität. Während Apple einen strikteren Ansatz verfolgt, ermöglicht Google so eine feinere Anpassung an individuelle Bedürfnisse.
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