Android, Google

Android 17: Google revolutioniert Mobile Gaming

18.11.2025 - 09:09:12

Google steht kurz davor, das Android-Gaming-Erlebnis grundlegend zu verändern. Mit Android 17, intern “Cinnamon Bun” genannt, führt der Tech-Gigant erstmals eine systemweite Unterstützung für die Neubelegung physischer Controller ein. Eine Analyse der neuesten Entwickler-Builds offenbart: Diese Funktionen könnten die Lücke zwischen Smartphones und dedizierten Handheld-Konsolen endlich schließen. Nach Jahren, in denen die Software hinter den Hardware-Möglichkeiten zurückblieb, scheint Google nun ernst zu machen.

Die Ankündigung dürfte besonders Cloud-Gaming-Dienste wie Xbox Cloud Gaming und GeForce Now freuen. Doch was bedeuten die Neuerungen konkret für Millionen Android-Nutzer weltweit?

Das Problem kennt jeder Mobile Gamer: Ein Controller funktioniert perfekt in einem Spiel, versagt aber komplett im nächsten. Bislang lag die Controller-Kompatibilität in den Händen einzelner Entwickler – mit entsprechend inkonsistenten Ergebnissen. Spieler mussten auf umständliche Drittanbieter-Apps oder gerätespezifische Software zurückgreifen.

Android 17 macht damit Schluss. In den Entwickler-Builds findet sich eine neue, geschützte Berechtigung namens android.permission.CONTROLLER_REMAPPING. Die Kernfunktion: Nutzer können Tastenbelegungen für jeden Bluetooth- oder USB-C-Gamepad systemweit anpassen. Statt auf integrierte Remap-Optionen einzelner Spiele zu hoffen, gibt es künftig eine universelle Lösung.

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Beim Verbinden von Gamepads per Bluetooth oder USB‑C werden oft Berechtigungen und App‑Zugriffe übersehen. Gerade bei neuen Systemfunktionen wie Android 17 können falsch gesetzte Rechte zu Problemen mit Banking- oder Bezahl-Apps führen. Der kostenlose Ratgeber erklärt die 5 wichtigsten Schutzmaßnahmen für Ihr Android – von sicheren Bluetooth‑Einstellungen und App‑Berechtigungen bis zu Update- und Backup-Checks. Praxisnah und mit Schritt‑für‑Schritt-Anleitungen. Jetzt kostenloses Android-Sicherheitspaket herunterladen

Berichten zufolge entwickelt Google zudem ein dediziertes “Controller”-Menü in den Systemeinstellungen. Von dort aus lassen sich alle angeschlossenen Geräte zentral verwalten und individuelle Layouts erstellen – sei es aus ergonomischen Gründen, für Barrierefreiheit oder einfach aus Gewohnheit von anderen Plattformen.

Das virtuelle Gamepad: Mehr als nur Buttons

Die eigentliche Innovation steckt tiefer: Android 17 führt offenbar ein virtuelles Gamepad-System ein. Diese Software-Schicht fungiert als Vermittler zwischen physischer Hardware und Spiel. Das System fängt die Rohdaten des Controllers ab, wendet die benutzerdefinierten Einstellungen an und präsentiert sie dem Spiel in einem standardisierten Format.

Der Clou: Das virtuelle Gamepad kann physische Tastendrücke in Touch-Events übersetzen. Controller-Gaming wird damit auch in reinen Touchscreen-Titeln möglich, die offiziell keine Gamepad-Unterstützung bieten. Ein Analogstick könnte zum virtuellen On-Screen-Joystick werden, ein Trigger zu einer spezifischen Touch-Zone. Die Bibliothek controller-kompatibler Spiele würde sich damit schlagartig vervielfachen.

Kann das wirklich funktionieren? Die Code-Analysen lassen jedenfalls darauf schließen, dass Google hier eine durchdachte Lösung entwickelt hat.

Einheitliches Gaming über alle Android-Geräte hinweg

Die Controller-Features beschränken sich nicht auf Smartphones und Tablets. Auch Android TV, Chromebooks und PCs mit Google Play Games profitieren von der Standardisierung. Google schafft damit ein attraktiveres Ökosystem für Entwickler und Hardware-Hersteller gleichermaßen.

Die Neuerungen katapultieren Android näher an dedizierte Konsolen wie die Nintendo Switch oder PC-Gaming-Handhelds heran. Besonders der wachsende Cloud-Gaming-Markt dürfte aufatmen: Dienste wie Xbox Cloud Gaming benötigen konsistente Controller-Eingaben über verschiedenste Geräte hinweg. Clip-on-Controller oder dedizierte Android-Handhelds werden zum echten Plug-and-Play-Erlebnis – ohne nervige Workarounds.

Hersteller wie Xiaomi könnten diese Features nutzen, um konsolenähnliche Erlebnisse zu schaffen, wenn ihre Geräte an einen Monitor angedockt werden. Die Grenzen zwischen Mobile Gaming und klassischem Gaming verschwimmen zusehends.

Noch ist nichts in Stein gemeißelt

Ein wichtiger Hinweis: Die in den Android-Canary-Builds entdeckten Features befinden sich noch in der Entwicklung. Funktionen in frühen Previews können sich ändern oder ganz verschwinden. Die stabile Version von Android 17 wird erst Mitte 2026 erwartet, nach mehreren Developer Previews und Beta-Releases in den kommenden Monaten.

Dennoch: Der Detailgrad im Code deutet darauf hin, dass Google es diesmal ernst meint. Jahrelang forderten Gamer verlässlichere, konsolenähnliche Controller-Unterstützung im gesamten Android-Ökosystem. Mit nativem Remapping und einem ausgeklügelten virtuellen Gamepad-System könnte Android 17 endlich liefern – und grundlegend verändern, was Gaming auf Android-Geräten bedeutet.

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