AirTag, Apple

AirTag 2: Apple rüstet Tracker mit Anti-Stalking-Features auf

31.01.2026 - 19:10:12

Apple stellt die zweite Generation seiner AirTags vor, die mit einem deutlich lauteren Alarm und einer verbesserten Ortungstechnik den Schutz vor Missbrauch erhöhen soll.

Apple hat die zweite Generation seiner AirTag-Tracker vorgestellt. Das Update reagiert direkt auf die Kritik an potenziellem Missbrauch der Geräte zum Stalking. Ein deutlich lauterer Lautsprecher und eine verbesserte Ortungstechnik sollen die Privatsphäre besser schützen.

Lauterer Alarm als Kern der Sicherheits-Offensive

Die auffälligste Neuerung ist der integrierte Lautsprecher. Er ist bis zu 50 Prozent lauter als beim Vorgänger. Das soll es Opfern unerwünschten Trackings erleichtern, einen versteckten AirTag zu hören – selbst in lauter Umgebung.

Berichten zufolge hat Apple zudem das Innenleben verstärkt. Mehr Klebstoff könnte Manipulationen erschweren, mit denen bei alten Modellen der Alarm stummgeschaltet wurde. Die Kommunikation im „Wo ist?“-Netzwerk bleibt Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

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Neue Ortungs-Reichweite und Apple Watch-Support

Herzstück der Hardware ist ein neuer Ultrabreitband-Chip (UWB) der zweiten Generation. Er verdoppelt nahezu die Reichweite der „Genaue Suche“-Funktion.

Erstmals können Nutzer diese präzise Ortung nun auch direkt von ihrer Apple Watch aus starten, etwa von der Series 9 oder Ultra 2. Das iPhone kann in der Tasche bleiben. Voraussetzung ist ein Update auf iOS 26.2.1. Das ikonische Design bleibt erhalten, sodass bestehendes Zubehör passt.

Software-Schutz bleibt Fundament

Die neuen Hardware-Features bauen auf bestehenden Software-Schutzmaßnahmen auf. iPhones warnen weiterhin automatisch, wenn sich ein fremder AirTag ungewollt mitbewegt.

Apple setzt zudem auf den branchenweiten Industriestandard, der auch Android-Nutzer vor unerwünschten Trackern warnen soll. Diese Schutzschicht wurde in den letzten Jahren durch Updates stetig verfeinert.

Ein Balanceakt zwischen Schutz und Nutzen

Die Einführung des AirTag 2 markiert eine Wende: Aus reaktiven Software-Updates werden proaktive, hardwarebasierte Sicherheitsmaßnahmen. Seit dem Launch der ersten Generation vor fünf Jahren stand Apple wegen des Missbrauchspotenzials in der Kritik.

Doch der Balanceakt bleibt: Jede Maßnahme, die ein Stalking-Opfer warnt, könnte auch einen Dieb alarmieren. Das schränkt die Nützlichkeit als Diebstahlschutz potenziell ein.

Die neuen AirTags sind ab sofort erhältlich. Ein einzelner Tracker kostet weiterhin etwa 35 Euro.

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