ACTIVE-Studie, Gehirntraining

ACTIVE-Studie: Gehirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent

12.02.2026 - 02:04:12

Eine 20-jährige Untersuchung belegt, dass gezieltes Training der Verarbeitungsgeschwindigkeit das Risiko für Demenz signifikant reduzieren kann. Dies stellt einen neuen Baustein in der Prävention dar.

Eine Langzeitstudie liefert den bisher stärksten Beweis: Spezifisches Gehirntraining kann Demenz vorbeugen. Die Ergebnisse einer 20-jährigen Untersuchung zeigen einen durchschlagenden Effekt.

Speed Training schützt langfristig

Die sogenannte ACTIVE-Studie startete Ende der 1990er Jahre mit über 2.800 gesunden älteren Erwachsenen. Sie wurden in vier Gruppen eingeteilt: Drei absolvierten unterschiedliche kognitive Trainings, eine Kontrollgruppe erhielt keines. Nach zwei Jahrzehnten zeigte sich ein klares Bild.

Nur das Training der Verarbeitungsgeschwindigkeit („Speed Training“) senkte das Demenzrisiko signifikant – und zwar um 25 Prozent. Die Teilnehmer identifizierten dabei in computergestützten Übungen schnell Objekte auf einem Bildschirm. Der bemerkenswerte Effekt trat nach weniger als 24 Stunden Training auf, verteilt über die ersten drei Studienjahre.

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Ein Baustein im Präventions-Puzzle

Die Studie unterstreicht, dass Demenz kein reines Schicksal ist. Experten schätzen, dass bis zu 45 Prozent der Fälle durch beeinflussbare Risikofaktoren vermeidbar wären. Das Gehirntraining fügt sich als neuer, evidenzbasierter Baustein in ein umfassendes Konzept ein.

Zu den zentralen Säulen der Vorsorge gehören laut Weltgesundheitsorganisation (WHO):
* Regelmäßige Bewegung (bereits 7.000 Schritte pro Tag helfen)
* Eine ausgewogene Ernährung wie die MIND-Diät
* Ausreichender Schlaf, der das Gehirn entgiftet
* Die Kontrolle von Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht
* Soziale Aktivität und der Verzicht auf Rauchen

Was bedeutet das für die Zukunft?

Die Ergebnisse gelten als Wendepunkt. Sie zeigen: Gezielte, nicht-medikamentöse Interventionen können das Gehirn langfristig schützen. Die Devise „Was gut für das Herz ist, ist auch gut für das Gehirn“ erhält weitere wissenschaftliche Unterstützung.

Der nächste Schritt ist die breite Anwendung. Könnten Krankenkassen solche Trainingsprogramme fördern oder Apps sie zugänglich machen? Die Forschung arbeitet daran, die Erkenntnisse aus dem Labor in die Lebensrealität zu überführen. Die Hoffnung ist groß, den Anstieg der Demenzerkrankungen in den kommenden Jahrzehnten so wirksam zu bremsen.

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